Kurzarbeit als Gestaltungsmittel

Konjunkturflaute überbrücken
Unternehmen können in wirtschaftlich schwierigen Situationen erhebliche Personalkosten mit Kurzarbeit einsparen. Die Agentur für Arbeit zahlt für bis zu zwölf Monate das sog. konjunkturelle Kurzarbeitergeld und übernimmt damit einen Teil der Gehaltseinbußen der Arbeitnehmer. Gleichzeitig können diese die verringerte Arbeitszeit zur persönlichen Entfaltung nutzen. Sie haben zudem den Ausblick, dass nach die Kurzarbeit einem überschaubaren Zeitraum endet und sie wieder im vorherigen Umfang beschäftigt werden.
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 Bild: Kovalenko I/stock.adobe.com
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1 „Comeback der Kurzarbeit“ – Teil 2?

Seit dem Beitrag „Comeback der Kurzarbeit“ von Simon/Rein (AuA 8/13, S. 455 ff.) sind mehr als fünf Jahre vergangen. Das Instrument der Kurzarbeit rückt wieder stärker ins Blickfeld. Laut einer IFO-Umfrage aus dem Juli 2019 hat die Kurzarbeit bereits einige Branchen, ganz vorwiegend des produzierenden Gewerbes, erreicht: Besonders betroffen waren Schiffs-, Zug-, Raumfähren- und Panzerbauer, Textilhersteller sowie metallerzeugende und -bearbeitende Betriebe, Maschinenbau, Automobil-, Gummi- und Kunststoffprodukthersteller. In anderen Branchen war die Kurzarbeit bisher gering oder gegen null.

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Sebastian Kroll

Sebastian Kroll

Dr. Sven P. Schneider

Dr. Sven P. Schneider

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Artikel Kurzarbeit als Gestaltungsmittel
Seite 632 bis 636
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Body Teil 1

Problempunkt

Bei Kurzarbeit sind die gegenseitigen Hauptleistungspflichten aus dem Arbeitsverhältnis nach Maßgabe der Arbeitszeitverkürzung ausgesetzt

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Der Kläger ist bei der beklagten Arbeitgeberin auf deren Fährschiff beschäftigt. Wegen Umbauarbeiten musste das Schiff in die Werft. Für

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Der Arbeitnehmer ist als Betonbauer beschäftigt. Auf das Arbeitsverhältnis findet der BRTV-Bau Anwendung. Im Jahr 2015 befand

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Die Klägerin war Vorsitzende des Betriebsrats bei der Beklagten. Aufgrund rückläufiger Aufträge wurde ab dem 1. September 1997

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Kurzarbeit soll einen lediglich vorübergehenden Arbeitsmangel überbrücken. Dagegen setzt die betriebsbedingte Kündigung voraus, dass der

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Im Vorfeld des am 7. Juni 1996 eröffneten Konkurses der zum damaligen VULKAN-Konzern gehörenden D-AG wurde unter Beteiligung des