Liebe Leserinnen, liebe Leser,

1105
 Bild: David Schwarzenberg/Pixabay
Bild: David Schwarzenberg/Pixabay

das sog. Homeoffice, für die meisten vermutlich korrekterweise als mobiles Arbeiten ausgestaltet, erfreut sich weiter größter Beliebtheit. Zahlreiche Arbeitnehmer arbeiten nicht in ihrem klassischen Büro im Betrieb. Eine Umfrage des Münchner ifo-Instituts hat im zweiten Quartal dieses Jahres einen Anteil von knapp 25% ermittelt. Das ist ein Trend, der sich wohl nicht mehr umkehren wird, betrachtet man die Rahmenbedingungen: Das Angebot, flexibel arbeiten zu können, ist in Zeiten des Arbeitskräftemangels schlichtweg eine Notwendigkeit – kein Arbeitgeber wird, so denn die Voraussetzungen gegeben sind (das ifo-Institut geht insgesamt von einem Homeoffice-Potenzial von 56% aus), neue Mitarbeiter mit einer hundertprozentigen Präsenzpflicht im Büro mehr finden können. Hinzu kommt der Druck natürlich auch aus der Belegschaft selbst, hat sie doch die Vorzüge dieser Arbeitsform während der Corona-Pandemie kennenlernen dürfen. Aber auch das Einsparpotenzial ist beträchtlich, nicht nur auf Seiten des Arbeitgebers (Stichwort Verringerung der Bürofläche), auch in Sachen Energieverbrauch. So hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck wegen des Ukraine-Kriegs eine freiwillige höhere Homeoffice-Nutzung vorgeschlagen, um weniger fossile Brennstoffe zu verbrauchen, die noch immer zu einem großen Teil aus dem mit Sanktionen belegten Russland stammen.

Was es arbeits- und datenschutzrechtlich mit dem sehr weit gefassten mobilen Arbeitsmodell „Work from anywhere“ auf sich hat und welche Fallstricke dort lauern, haben unsere Autoren passend zum Sommer unter dem Titel „Arbeiten unter Palmen“ ab S.14 in dieser Ausgabe zusammengetragen.

Sie möchten unsere Premium-Beiträge lesen, sind aber kein Abonnent? Testen Sie AuA-PLUS+ 2 Monate kostenfrei inkl. unbegrenzten Zugriff auf alle Premium-Inhalte, die Arbeitsrecht-Kommentare und alle Dokumente der Genios-Datenbank.

Andreas Krabel

Andreas Krabel
Chefredakteur
AnhangGröße
Beitrag als PDF herunterladen153.04 KB

· Artikel im Heft ·

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Seite 1
Frei
Bild Teaser
Body Teil 1

Während der Corona-Krise haben sich die Einstellungen zu Homeoffice oder Videokonferenzen geändert: Führungskräfte und Beschäftigte haben

Frei
Bild Teaser
Body Teil 1

Homeoffice und mobiles Arbeiten erleben, da wo sie umsetzbar sind, einen Boom. Befeuert durch die Corona-Krise waren viele Unternehmen

Frei
Bild Teaser
Body Teil 1

eine Folge des derzeitigen (und anhaltenden) Booms flexibler Arbeitsmodelle ist teilweiser Leerstand von Büroflächen in bester (Innenstadt

Frei
Bild Teaser
Body Teil 1

eigentlich sollten in diesen Tagen die üblichen HR-Frühjahrsmessen und -Veranstaltungen stattfinden. In diesem Heft war ein Messespecial

Frei
Bild Teaser
Body Teil 1

wir kommen nicht drumherum: Auch in dieser Ausgabe der AuA dominiert das Thema Corona die Beiträge. Von den Fragen zu rechtlichen Risiken

Frei
Bild Teaser
Body Teil 1

Sozialpolitische Ausgangslage

Wie an dieser Stelle im vergangenen Jahr (Müsch, AuA 7/21, S. 36 ff.) dargelegt, handelt es sich