Maximale Verlängerung?

Kündigungsfristen im Arbeitsverhältnis
Das BAG hatte über einen eher ungewöhnlichen Fall zu urteilen. Ungewöhnlich zum einen, da in einem Arbeitsvertrag sowohl für den Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber eine Kündigungsfrist von drei Jahren vorgesehen war. Außerdem klagte nicht etwa der Mitarbeiter gegen das Unternehmen, sondern vice versa.
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1 Der Fall im Einzelnen

Der Arbeitgeber wollte den Beschäftigten nach erklärter arbeitnehmerseitiger Kündigung tatsächlich für diese lange Dauer der Kündigungsfrist an das Arbeitsverhältnis binden. Der Arbeitnehmer hielt die lange Frist für unwirksam. Sie behindere ihn in seiner grundgesetzlich geschützten Berufsfreiheit. Das höchste deutsche Arbeitsgericht gab ihm Recht (BAG, Urt. v. 26.10.2017 – 6 AZR 158/16).

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Amelie Bernardi

Amelie Bernardi
RA und FA für Arbeitsrecht

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Artikel Maximale Verlängerung?
Seite 84 bis 85
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Body Teil 1

Hat der Betriebsrat einer ordentlichen Kündigung frist- und ordnungsgemäß widersprochen und hat der Arbeitnehmer Kündigungsschutzklage erhoben

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Body Teil 1

Problempunkt

Der Kläger war bei einem als GmbH betriebenen Sportverein befristet auf zwei Jahre unter Ausschluss der ordentlichen

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Body Teil 1

Problempunkt

Bei einer Betriebsratswahl wurden bereits zuvor ordentlich gekündigte Arbeitnehmer als Mitglieder und Ersatzmitglieder gewählt. Der

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Body Teil 1

Die Parteien eines Arbeitsverhältnisses hatten eine sechsmonatige Probezeit mit beiderseitiger Kündigungsfrist von zwei Wochen vereinbart. Der

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Body Teil 1

Problempunkt

Der Kläger war bei der Beklagten seit 1971 beschäftigt; in seinem Anstellungsvertrag vom August 1973 war geregelt, dass dieser mit einer

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Body Teil 1

Problempunkt

Der Kläger war im Einzelhandelsunternehmen der Beklagten zunächst als Hilfskraft beschäftigt. Am 15.8.2002 begann er bei der Beklagten