Negativspirale Kurzerkrankungen

Prävention verhindert langwierige Rechtsstreitigkeiten

Eine Kündigung wegen häufiger Kurzerkrankungen auszusprechen ist zwar theoretisch möglich. Zeit- und Kostenfaktor sind jedoch enorm. Der Schlüssel liegt in der Prävention.

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 Bild: Azat Valeev/stock.adobe.com
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Problematik

Das Szenario ist allen Arbeitgebern bekannt: Es existieren immer Arbeitnehmer, die häufiger krankheitsbedingt fehlen als alle anderen. Montags, freitags, an Brückentagen. Oftmals steht hier die Frage im Raum, ob diese Arbeitnehmer tatsächlich krank sind oder nur der Arbeit fernbleiben. Je mehr Mitarbeiter häufig aufgrund von Kurzerkrankungen fehlen, desto schwieriger wird es gerade für kleine und mittlere Unternehmen aufgrund ihrer ohnehin schon hohen Auslastung, diese Ausfälle auch noch rechtzeitig auszugleichen.

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Prof. Dr. Hubert Vogl

Prof. Dr. Hubert Vogl
Professor für Logistikmanagement, Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsrecht, IUBH Internationale Hochschule, Bad Reichenhall

Claudia Künzel

Claudia Künzel
Bachelor of Laws, Koblenz

· Artikel im Heft ·

Negativspirale Kurzerkrankungen
Seite 512 bis 517
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Eine ordentliche Kündigung wegen häufiger Kurzerkrankungen setzt eine negative Zukunftsprognose voraus, die angenommen wird, wenn ein

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