Sozialpartnerverhandlungen im „New Normal“

Erfahrungen, Learnings, Ableitungen und rechtlicher Rahmen

Es existiert eine fast unüberschaubare Anzahl von Beiträgen, Forschungen und Studien zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie und zu „New Normal“,„New Work“ oder „Future of Work“. Ein relevanter Aspekt ist dabei bislang weniger beleuchtet worden: Wie hat eigentlich die Interaktion zwischen Arbeitgebern und ihren Beratern mit betrieblichen Sozialpartnern in der Corona-Zeit funktioniert? Sind virtuelle oder hybride Verhandlungen und Beschlussfassungen auch ein Erfolgsmodell für die Zukunft? Was sind Hemmnisse, was sind Promotoren? Wie sieht der rechtliche Rahmen aus? Und welche Schlüsse lassen sich hieraus für die Zukunft der Sozialpartnerschaft ziehen?

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 Bild: zenzen/stock.adobe.com
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Rechtlicher Rahmen

Mit Beginn der Corona-Pandemie sahen sich der Gesetzgeber und vor allem Arbeitgeber, Sozialpartner und Berater mit der Frage konfrontiert, auf welcher belastbaren rechtlichen Grundlage Sozialpartnerschaft überhaupt ausgeübt werden kann, wenn Homeoffice und damit einhergehend Formen der virtuellen Zusammenarbeit plötzlich nahezu die einzige mögliche Art der Zusammenarbeit waren, andererseits aber das tradierte BetrVG in der damaligen Fassung eine physische Zusammenkunft zu Betriebsratssitzungen und Beschlussfassungen erforderte.

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Ingo Schöllmann

Ingo Schöllmann
Rechtsanwalt, Syndikusrechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Bonn

Dietmar Welslau

Dietmar Welslau
Ass. iur., Strategieberater, Bonn

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Artikel Sozialpartnerverhandlungen im „New Normal“
Seite 32 bis 36
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