Zwanzig Fragen an Hans Peter Viethen

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 Hans Peter Viethen - Ministerialrat, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Bonn
Hans Peter Viethen - Ministerialrat, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Bonn

Was und wo haben Sie gelernt?
Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Köln und Bonn.

Wären Sie nicht Arbeitsrechtler geworden, was dann?
Jurist in einer internationalen Organisation; wenn nicht Rechtswissenschaften hätte ich Philosophie und Geschichte studiert.

Warum haben Sie sich für Ihren Beruf entschieden?
Das Arbeitsrecht hat mich bereits im Studium in seinen Bann gezogen. Die aktuelle Ausübung dieses Berufes im Ministerium ermöglicht eine kreative Arbeit an der Schnittstelle zwischen Recht und Politik.

An meinem Beruf fasziniert mich/mag ich besonders ...
... die Möglichkeit, an der rechtlichen Gestaltung von Zukunftsfragen unserer Gesellschaft mitzuwirken.

Wenn ich an meine ersten Berufsjahre denke, ...
... bin ich meinen Vorgesetzten dankbar, dass ich von ihnen fachlich und politisch viel lernen durfte und sie mir bereits früh die Gelegenheit zur Wahrnehmung externer – z. B. internationaler – Termine gegeben haben.

Welcher Rat hat Ihnen auf Ihrem beruflichen Weg am meisten genützt?
Suche ausgewogene Lösungen, vertrete diese konsequent und übernehme dafür die persönliche Verantwortung.

Welche (sozialen) Netzwerke nutzen Sie?
Vor allem die persönlichen Netzwerke. Hinzu kommen gute Kontakte zu besonders geschätzten Kolleginnen und Kollegen.

Welche berufliche Entscheidung würden Sie rückwirkend anders treffen?
Keine – je ne regrette rien!

Arbeitnehmer sind dann gut, wenn ...
... sie sich grundsätzlich mit der Politik des Unternehmens identifizieren können und sie erkennen, dass ihre Arbeit wertgeschätzt wird.

Was war Ihre beruflich schwerste Entscheidung?
Die Durchführung von vorgegebenen personellen Entscheidungen, an deren Sinnhaftigkeit erhebliche Zweifel bestanden.


Welche Themen sind für Sie die wichtigsten der nächsten zwölf Monate?
Die kreative Umsetzung der neuen Koalitionsvereinbarung.

Arbeit bedeutet mir ...
... sinnvolle Tätigkeit und die Bewältigung immer neuer Herausforderungen.

Was fällt Ihnen zu „Arbeit und Arbeitsrecht“ ein?
Praktikertaugliche Fachzeitschrift am Puls der Zeit.

Was lesen Sie in AuA zuerst?
Die Inhaltsübersicht.

Welche Rituale pflegen Sie?
Einmal pro Woche ins Atelier zum Malen.
Gemeinsames, ausgiebiges Frühstück am Wochenende.

Mit wem würden Sie gerne mal ein Bier trinken?
Bier oder Wein, Kaffee oder Tee mit Papst Franziskus.

Wohin würden Sie gerne einmal reisen?
Nach Peru.

Welches ist Ihr Lieblingsbuch?
Immer das, was ich gerade lese. Meist ein Sachbuch und ein Roman parallel.

Ihre größte Leidenschaft ist ...
... künstlerisches Gestalten.

Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?
Es geht immer noch etwas.

Vita: Geboren und aufgewachsen in Mönchengladbach. Nach juristischem Studium und Referendariat Assistententätigkeit am arbeitsrechtlichen Lehrstuhl der Universität Trier. Seit 1981 im Bundesarbeitsministerium als Referent und Refereratsleiter, zuständig für die nationalen und internationalen Fragen des Rechts der Arbeitsverhältnisse, Fachautor zum Arbeitsrecht und Arbeitsschutz. Ehrenamtlich engagiert er sich für die weltweite Durchsetzung der Menschenrechte.#

Redaktion (allg.)

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Artikel Zwanzig Fragen an Hans Peter Viethen
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Was und wo haben Sie gelernt?

Studium für das Lehramt Sekundarstufe II für die Fächer

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Was und wo haben Sie gelernt?
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Was und wo haben Sie gelernt?
Diplomstudium Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Hamburg, München und Bordeaux. Aber am lehrreichsten ist

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Was und wo haben Sie gelernt?
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Was und wo haben Sie gelernt?
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Wären Sie nicht Arbeitsrechtler geworden, was dann?
Die Alternative zum

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Was und wo haben Sie gelernt?
Rechtswissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, anschließend Referendariat im OLG-Bezirk Karlsruhe.