Abmahnung eines Low Performers im Außendienst

Die zur Kündigung wegen Minderleistung entwickelten Grundsätze gelten auch bei einer Abmahnung wegen Leistungsdefiziten. Es ist zu bezweifeln, ob eine Abmahnung erst gerechtfertigt ist, wenn der Arbeitnehmer die Durchschnittsleistung langfristig um mehr als ein Drittel unterschreitet.

(Leitsatz des Bearbeiters)

LAG Hamm, Urteil vom 12. Juli 2007 – 17 Sa 64/07 (rk.)

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Bild: Kzenon/stock.adobe.com
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Problempunkt

Der Kläger ist seit 1992 bei der Beklagten, einer Versicherung, als Angestellter tätig. Seit 2000 ist er Maklerbetreuer für die Postleitzahlengebiete 32/33. Die Makler schließen die Verträge mit Endkunden, insbesondere Lebensversicherungen. Vom Homeoffice aus betreut der Kläger die Verbindungen zu Vetriebspartnern und deren Akquise. Außerdem erarbeitet er Vorschläge für verkaufsfördernde Aktionen. Er berichtet mit elf Kollegen an die Gebietsdirektion N 1. Im Januar und Februar 2006 warb der Kläger nur einen neuen Vertriebspartner an, wohingegen seine Kollegen im Schnitt 3,8 gewinnen konnten.

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