Aufklärung bei Verdachtskündigung

Verbleiben nach der Anhörung des Arbeitnehmers Zweifel am Tathergang, obliegt es dem Arbeitgeber im Rahmen seiner Pflichten zur Sachverhaltsaufklärung, vor dem Ausspruch einer Verdachtskündigung die Personen zu befragen, die an dem Vorfall beteiligt waren oder Kenntnisse über ihn haben.

Hessisches LAG, Urteil vom 17. Juni 2008 – 4/12 Sa 523/07 (rk.)

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Bild: Kzenon/stock.adobe.com
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Problempunkt

Der beklagte Arbeitgeber betreibt ein Krankenhaus. Er beschäftigte die Klägerin dort seit 1989 als Hebamme. Im Krankenhaus wird Müttern bei der Geburt üblicherweise das Schmerzmittel Dolantin gegeben. Dieses Mittel fällt unter das Betäubungsmittelgesetz, da es abhängig machen kann. Die Hebammen dürfen es nur nach entsprechender Anordnung eines Arztes verabreichen und müssen dies jeweils in das Betäubungsmittelbuch eintragen.

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