Rückzahlung von Ausbildungskosten

1. Übernimmt der Arbeitgeber die Kosten einer Meisterausbildung i. H. v. ca. 5.000 Euro, was drei Monatsentgelten entspricht, rechtfertigt das eine Rückzahlungsvereinbarung.

2. Die Bindungsdauer darf dann maximal zwei Jahre betragen, unabhängig von der Dauer der Ausbildung. Eine fünfjährige Bindungsdauer ist unwirksam und lässt sich weder durch geltungserhaltende Reduktion noch ergänzende Vertragsauslegung „retten“.

(Leitsätze des Bearbeiters)

LAG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 23. August 2011 – 5 Sa 44/11

1106
Bild: Nirat.pix / stock.adobe.com
Bild: Nirat.pix / stock.adobe.com

Problempunkt

Der Mitarbeiter war seit August 2006 beim Arbeitgeber, einem Handwerksbetrieb auf dem Gebiet der Haustechnik, als Installateur beschäftigt. Berufsbegleitend machte er von März 2007 bis Mai 2010 seinen Meister. Um den Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden, schlossen die Parteien im September 2007 einen Vertrag:Der Arbeitgeber übernimmt die mit der IHKFortbildung verbundenen Kosten für Lehr- und Lernmittel sowie für die Prüfungen.

Weiterlesen mit AuA-Digital

Um den kompletten Artikel zu lesen benötigen Sie AuA-Digital oder AuA-Complete. Mehr Informationen zu unseren Produkten »

 

Falls Sie Fragen zu unseren Produkten oder Ihrem Bezugsstatus haben, können Sie unseren Leserservice kontaktieren »

Redaktion (allg.)

◂ Heft-Navigation ▸

Artikel Rückzahlung von Ausbildungskosten
Premium
Bild Teaser
Body Teil 1

Tiefer Eingriff in das Organisationsherz

Die Corona-Pandemie hat in nahezu allen Unternehmen zu neuen Arbeitsplatzmodellen geführt

Frei
Bild Teaser
Body Teil 1

Wären Sie nicht Personaler geworden, was dann?

Dann

Premium
Bild Teaser
Body Teil 1

Kurzarbeit

Als Kurzarbeit wird die vorübergehende Minderung der zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vertraglich geregelten

Frei
Bild Teaser
Body Teil 1

In der Aktualisierung der FAQ-Corona (Steuern) zum 22.12.2020 hat das BMF festgehalten, dass die Übernahme von Kosten für Covid-19-Tests