Geistige Leistungsfähigkeit trotz Maske unverändert

Bild: pixabay.com
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Die Corona-Pandemie hat sich in unserer Arbeitswelt so umfangreich niedergeschlagen, dass das Tragen von Masken am Arbeitsplatz mittlerweile nur noch eine von vielen Neuerungen ist.

Dass FFP2-Masken kaum Auswirkungen auf die körperliche Leistungsfähigkeit haben, ist schon länger bekannt. Forschende der Technischen Universität Berlin haben nun den Einfluss der Masken auf die geistige Leistungsfähigkeit untersucht.

Da FFP2-Masken zu den besten Möglichkeiten gehören, sich und andere vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen und sie entsprechend auch in Büros oder Schulen zum Einsatz kommen, stellt sich die Frage, nach dem Einfluss auf die geistige Leistungsfähigkeit. Die Resultate zeigen, dass sich weder die Fähigkeit zum geistigen Arbeiten noch die subjektive mentale Belastung durch das Tragen einer Maske verändern.

Für die Untersuchung wurden die Teilnehmenden enormem Stress ausgesetzt, z. B. indem ihnen zum Lösen einer Aufgabe nur so viel Zeit zur Verfügung stand, wie sie erwartungsgemäß tatsächlich benötigen, was sie möglichst nah an die individuelle Grenze ihrer Leistungsfähigkeit bringen sollte.

Im Gegensatz zu diesen Ergebnissen kann sich die subjektive Wahrnehmung durch das Tragen einer FFP2-Maske jedoch verändern. Andere Studien zeigen bspw., dass sich dabei der Atemrhythmus verändern kann. Diese Wahrnehmungen wirken sich danach aber nicht auf die Körperfunktionen aus.

Lesen Sie zu diesem Thema folgenden Artikel aus AuA 7/21:

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