Internationale Zusammenarbeit zu künstlicher Intelligenz
Deutschland hat am 16. Juni 2020 mit 14 weiteren internationalen Partnern die „Global Partnership on Artificial Intelligence“ (GPAI) geschlossen. Wie das BMAS mitteilte, handelt es sich hierbei um eine weltweite Initiative zur Förderung einer verantwortungsvollen und menschenzentrierten Entwicklung und Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI).
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sieht die digitale Transformation als weltweite Herausforderung und setzt auf die GPAI, um mehr Erkenntnisse über diese Veränderungen zu gewinnen. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier äußerte sich im Hinblick auf globale Probleme wie Pandemien und Klimawandel, dass Deutschland einen wichtigen Beitrag als Forschungs-, Innovations- und Industriestandort leisten könne.
Die GPAI geht auf eine Initiative Kanadas und Frankreichs in der G7 zurück. Neben den G7-Staaten Kanada, Frankreich, Vereinigtes Königreich, Italien, Japan, USA und Deutschland sind Australien, Indien, Mexiko, Neuseeland, Singapur, Slowenien, Südkorea und die Europäische Kommission Gründungsmitglieder der globalen Partnerschaft. Der Auftrag der GPAI bestehe darin, den verantwortungsvollen Einsatz von KI auf der Grundlage der Menschenrechte, Grundfreiheiten, von Inklusion, Diversität, Innovation, Wirtschaftswachstum und Gemeinwohl sowie zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen zu unterstützen und zu begleiten.
Redaktion (allg.)
Ausgabe 2/20
Zukunft der Bildung
Wenn betriebliche Weiterbildung im Gespräch ist, landet man nicht sofort beim Technologieprimus künstliche Intelligenz. Fakt ist aber, in vielen Fällen wird diese schon in den Unternehmen eingesetzt bzw. steht konkret auf dem Prüfstand.
Es lohnt jedoch zunächst ein Blick auf die Grundlagen, denn bei der Vielfalt und Interpretation von KI-Systemen kommen zahlreiche Fragen auf – wie auch eine Studie zum Thema zeigt.
