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Bild: Jiraphiphat/stock.adobe.com

Interview: Arbeiten mit KI im Fokus der ZP-Messen 2026

Es geht nicht um das „Ob“, sondern um das „Wie“, wenn wir über den HR-Alltag im Zusammenhang mit KI sprechen. Denn sie ist aus unserem Alltag – ob bewusst oder unbewusst genutzt, im privaten wie im beruflichen Kontext – nicht mehr wegzudenken. Entsprechend treibt das Thema natürlich auch HR um. Auf der einen Seite stehen wunderbare Möglichkeiten, auf der anderen Seite ein rechtlicher Rahmen, der regelnd eingreifen soll. 
Und in der Mitte befinden sich die Anwender, die Personaler, Führungskräfte, Menschen in Unternehmen, die ihren Alltag meistern wollen. Im Idealfall sprechen Alle miteinander, tauschen sich aus und lernen voneinander – und genau dazu gibt es in diesem Jahr noch drei wunderbare Formate im Rahmen der Zukunft Personal Messen in Stuttgart und Köln sowie im Oktober in München. 

Hierüber haben wir mit Sandra Reis (ZP Group Event-Director) sowie Vanessa Baum (Group Marketing Manager) in unserer Podcast-Reihe „Im Kontext“ gesprochen. An dieser Stelle finden Sie einen Auszug aus dem Gespräch. Den Podcast können Sie hier streamen. Dort gibt es auch einen exklusiven Code für ein kostenloses Tagesticket zur nächsten Messe.

 

Das diesjährige Motto der ZP-Messen lautet „Arbeiten mit KI Team Human X AI“. Was verbirgt sich dahinter?

Hier wollen wir ganz bewusst das Zusammenspiel von Menschen und Technologien in den Mittelpunkt stellen und zeigen, wie Organisationen Verantwortung übernehmen und Haltung zeigen. Das Motto unterstreicht auch, dass es keine entweder oder Entscheidung gibt, also es ist nicht Mensch oder KI, sondern der Mensch mit KI. KI stellt keinen Ersatz des Menschen dar, sondern dient eher als Multiplikator für die menschlichen Fähigkeiten, das heißt, HR und Technologien müssen dann auch gemeinsam gedacht werden und nicht nebeneinander, wie es dann in der Vergangenheit doch schon häufiger der Fall war. Der Mensch ist und bleibt Treiber für Innovation, Kreativität und steht letztlich in der Verantwortung. 

Wie pflegt die Messe den Austausch mit der HR-Praxis in den Unternehmen?

Das bilden wir über unsere ZP Faces ab – eine Expertengruppe, die uns jetzt schon seit mehreren Jahren begleitet und sich zusammensetzt aus Ausstellern, Medienvertretern aber eben auch den Fachbesuchern. SO tauschen wir uns regelmäßig aus. 

Im Rahmen der HR-Arbeit wird dem Arbeitsrecht oft die Rolle des Spielverderbers zugeschrieben. Ist das ein realistischer blick auf die Praxis? 

Das Arbeitsrecht ist das Fundament der Personalarbeit. Es setzt den Rahmen, in dem HR-Themen gestaltet werden können, es definiert Rechte und Pflichten auf beiden Seiten. Es zeigt Wege auf, wie Prozesse zu bauen sind. Das ist für uns bei den ZP Messen ein sehr wichtiges Thema, das wir über entsprechende Partner berücksichtigen; etwa indem uns eine „Arbeit und Arbeitsrecht“ zur Seite steht und diese Themen dann auch auf die Messen bringt.

Welche Schwerpunkte setzt die Messe in diesem Jahr, welche Highlights erwarten die Besucher?

Wir legen den Fokus auf die Employee Experience. Unsere Schwerpunktthemen Recruiting und Attraction, Organisational Performance, Learning & Development und Corporate Health bleiben aus den vergangenen Jahren erhalten. Auf der Zukunft Personal Süd im April gibt es einen HR Escape Room und wir haben ein neues Programmformat; die sog. Deep Dives, bei denen die Besucher:innen direkt mit den Ausstellern in den Fachdialog gehen können – als Kontrast zum Vortragsprogramm, bei dem die Besucher:innen eher passiv sind und der Speaker die ganze Arbeit übernimmt. 
Zudem findet man auf der Zukunft Personal Europe wieder ein Programm für Young Professionals aus dem HR Bereich. Den Nachwuchskräften wollen wir eine Plattform und Mentoren an die Hand geben, um sich weiterzuentwickeln und untereinander die einfache Kontaktaufnahme zu ermöglichen. 

 

[Anzeige] Ergänzung des Veranstalters: Wissen, Networking, Umsetzungsimpulse für HR

Für HR-Verantwortliche ist die ZP Süd weit mehr als ein Messebesuch. Sie kombinieren dort drei zentrale Mehrwerte:

  • Wissens-Update für einen kompakten Überblick über Trends, Technologien und Konzepte, die die Personalarbeit der nächsten Jahre prägen werden - vom Einsatz von KI über neue Kompetenzmodelle bis hin zu nachhaltiger Organisationsentwicklung.

  • Networking: Kolleg:innen aus verschiedenen Branchen, tauschen Erfahrungen aus und knüpfen Kontakte zu Expert:innen, Dienstleistern und potenziellen Partnern.

  • Umsetzungsimpulse: Statt abstrakter Visionen gibt es konkrete Beispiele und Lösungsansätze, die als Blaupause für eigene Projekte dienen können.

Gerade für mittelständische Unternehmen bietet die ZP Süd eine Chance, sich in kurzer Zeit ein fundiertes Bild zu machen und Inspiration aus anderen Organisationen mitzunehmen. 
Wenn Sie Ihre Personalarbeit weiterentwickeln wollen, ist die Zukunft Personal Süd 2026 der ideale Ort, um sich zu informieren, zu vernetzen und konkrete Ideen für den Arbeitsalltag mitzunehmen. Weitere Informationen und ein kostenfreies Besucherticket stellt der Veranstalter exklusiv über diese Landingpage zur Verfügung:

www.zukunft-personal.com/de/zp-sued/tickets/mld

Redaktion (allg.)