Nachlassender Gründungs- und Erfindergeist

Bild: AdobeStock/CROCOTHERY
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Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Unternehmensgründungen auf den niedrigsten Stand seit 2019 gefallen. Insgesamt wurden 111.355 Unternehmen gegründet. Das entspricht einem Rückgang um 12,7 % im Vergleich zum Jahr 2021. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Studie, in der Dun & Bradstreet die Zahl, Art und Struktur der Neugründungen in der DACH-Region analysiert hat.

Einen Beitrag zu dieser Entwicklung leisten vor allem die aktuelle wirtschaftliche Lage in Deutschland sowie das durch die Zinswende bedingte ungünstige Finanzierungsumfeld. „Weitere Unsicherheitsfaktoren waren der Ukraine-Krieg, die Energiekrise sowie die sprunghaft angestiegene Inflation“, sagt Dirk Radetzki, Chief Regional Officer, Central Europe bei Dun & Bradstreet.

Auch hinsichtlich deutscher Patentanmeldungen zeigen neue Zahlen des Europäischen Patentamtes einen Rückgang um 4,7 %. Insgesamt gab es sogar 2,5 % mehr Anmeldungen als im Vorjahr. Die Ursachen für die schlechten Zahlen aus Deutschland liegen u. a. im Mangel an Fachkräften und im technologischen Wandel. Im gerade hochgefragten Bereich der digitalen Elektrotechnik hinken viele Unternehmen und Erfinder hierzulande hinterher.

Lesen Sie zu diesem Thema folgenden Artikel aus AuA 2/22:

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