Trendjobs in der Krise

Bild: pixabay.com
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Die Corona-Pandemie bewirkt eine Veränderung der Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. Welche Jobs krisenresistent sind, welche Berufe im Trend liegen und wer die „Verlierer“ der Krise sind, hat Xing anhand von über 20 Millionen Stellenanzeigen im DACH-Raum für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Oktober 2019 sowie 2020 analysiert.

Software-Entwickler sind in diesem Jahr in Deutschland am gefragtesten, im Vergleich zu 2019 stieg die Nachfrage um 11 %. Auf Platz zwei folgen kaufmännische Angestellte, auf Platz drei Buchhalter – die Nachfrage ist nahezu identisch zu 2019.

Im deutschsprachigen Raum ist der Personalbedarf in medizinischen Berufen gestiegen, neun von zehn Berufe mit dem größten Anstieg in der Nachfrage kommen aus diesem Bereich: Krankenpfleger (+ 28 %) und Ärzte (+ 31 %) werden am häufigsten gesucht.

Den größten Rückgang im DACH-Raum erlitt das Berufsfeld des Empfangsmitarbeiters. Die Stellenanzeigen gingen um rund 40 % zurück. Jobangebote für Sachbearbeiter im Import/Export (- 38 %) und Event-Manager (- 36 %) sind ebenfalls deutlich seltener zu finden.

Im deutschsprachigen Raum boomt der Gesundheitssektor: Im Vergleichszeitraum 2020 suchten Unternehmen 13 % mehr Mitarbeiter im Bereich „Gesundheit und Soziales“ als 2019, damit verzeichnet diese Branche den stärksten Anstieg seit der Krise. Die Branchen „Architektur und Bauwesen“ (+ 8 %), „Pharma und Medizintechnik“ (+ 6 %), „Internet und Informationstechnologie“ (+ 5 %) sowie „Erziehung, Bildung und Wissenschaft“ (+ 3 %) folgen.

Die Berufe in der Branche „Industrie und Maschinenbau“ erlebten im diesjährigen Vergleichszeitraum einen starken Rückgang, obwohl die Branche 2019 noch am stärksten nachgefragt war. Die Anzahl der Unternehmen, die Stellenanzeigen für diese Branchen schalteten, sank um rund 11 %.

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