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Illstration diverser Menschen in Arbeitskleidung, die einen verschlungenen Pfad entlanggehen
Bild: wenich/stock.adobe.com

Konstante Nachfrage nach Minijobbern

Laut einer aktuellen Stellenmarkt-Auswertung der Berliner Personalmarktforschung Index-Research waren zwischen Januar und Mai 2025 insgesamt 165.000 Minijob-Stellen ausgeschrieben. Dieser Wert entspricht einem Anteil von 2,9 % aller ausgeschriebenen Stellen. Bereits seit einigen Jahren liege diese Quote konstant bei 3 % bis 3,5 %. Dies ist u. a. auch darauf zurückzuführen, dass diese Beschäftigungsform für Personen in verschiedensten Lebenslagen – seien es Studenten, Rentner oder Schüler – unkomplizierte  Zuverdienstmöglichkeiten bietet.

Der größte Teil entfiel dabei auf das Hotel- und Gastgewerbe – 5,5 % der Stellen waren hier Minijobs – gefolgt vom Bereich Transport, Lager und Logistik mit 5,4 % und der Wissenschaft mit 4,6 %. Die wenigstens Inserate für geringfügige Beschäftigungen gab es für technische Fachkräfte wie Ingenieure oder Architekten. In diesen Bereichen lag der Anteil bei lediglich rund 0,2 %. Wirft man einen Blick auf die einzelnen Bundesländer, lag Schleswig-Holstein mit einem Minijob-Anteil von 3,7 % vorn, vor dem Saarland und Rheinland-Pfalz. Die wenigsten Ausschreibungen für Minijobs wiesen Berlin (1,8 %) und Bremen (2,1 %) auf. Die Attraktivität solcher geringfügigen Beschäftigungen liege in den Verdienstmöglichkeiten. Denn bis zu einer Höhe von 556 Euro pro Monat ist das Einkommen nicht lohnsteuerpflichtig.

„Minijobs bieten Flexibilität für Arbeitgeber und Jobsuchende“, sagt Jürgen Grenz, CEO der Index-Gruppe. „Gerade in Übergangsphasen sind Minijobs für viele Menschen wichtig, um finanziell unabhängig zu sein.“

Redaktion (allg.)

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