Wie gelingt Führung in Krisenzeiten?

Bild: AdobeStock/Aan
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Das Führen von Mitarbeitern ist schon grundsätzlich keine einfache Aufgabe. Die verschiedenen Krisen unserer Zeit stellen jedoch zusätzliche Stolpersteine dar. Der Berater, Trainer und Coach Michael Hampel hat sieben Tipps zusammengetragen, um auch in Krisenzeiten intelligent zu führen und die Bedürfnisse der Beschäftigten zu berücksichtigen:

Insbesondere in Krisenzeiten sollten Führungskräfte demnach die individuellen Stärken und Schwächen ihrer Mitarbeiter analysieren und sie darauf aufbauend passend einsetzen.
Führung sollte sich auf das Positive fokussieren und z. B. Struktur, Sicherheit und Wertschätzung vermitteln. 
Kommunikation ist ein Schlüssel. Führungskräfte müssen selbst eindeutig und offen kommunizieren, aber ihren Mitarbeitern umgekehrt auch zuhören können. Dazu gehört es, über Vorhaben und Ziele zu unterrichten und Arbeitnehmer aktiv zu beteiligen.

Wenn Arbeitnehmer gern zur Arbeit kommen und ihre Tätigkeit als sinnvoll empfinden, profitieren beide Seiten davon.

Aktuelle Schwierigkeiten seien vor allem auf den Arbeitskräftemangel, die lange Dauer von Krisen sowie die Unberechenbarkeit des Marktes zurückzuführen. „Wer führt, muss Orientierung bieten, Menschen aktiv an den Betrieb binden und umfassend kommunizieren“, so Hampel. „Nur ist das in vielen Betrieben noch nicht angekommen. Dort wird wie eh und je geführt oder im Grunde nicht geführt. Vor allem die Kommunikation bleibt nach wie vor ein Stiefkind.“

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