Gute Personalpolitik schafft Zufriedenheit und Engagement

Source: pixabay.com
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Die Konkurrenz um Fachkräfte ist groß. Deshalb ist es mehr denn je erforderlich, gute Arbeitsbedingungen zu schaffen. Zeichen dafür sind Arbeitgeberattraktivität und eine gute Personalführung. Unternehmen, die dies einsetzen, haben engagiertere und zufriedenere Beschäftigte, fand das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (iab) in einer Studie heraus.

Gute Arbeitsbedingungen erhalten die Beschäftigungsfähigkeit und Bindung von Mitarbeitern an das Unternehmen. Anders herum erschweren ungünstige Bedingungen die Stellenbesetzung.
Die Befragungsergebnisse zeigen, dass 84 % der Beschäftigten über mindestens eine Belastung im Job berichten. Am häufigsten gaben sie an, hohem Termindruck ausgesetzt zu sein oder mehrere wichtige Aufgaben gleichzeitig bewältigen zu müssen. Auch unangenehme Bedingungen wie Lärm und Hitze sind nicht selten. Solche Belastungen am Arbeitsplatz führen meist zu einem schlechteren allgemeinen Wohlbefinden und damit zu Unzufriedenheit.

Dem können Betriebe entgegenwirken, indem sie z. B. Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und zur Gesundheitsförderung nutzen. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen analysiert dafür den Krankenstand im Betrieb und ein Drittel führt Befragungen zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz durch oder bietet innerbetriebliche Angebote – etwa aktive Pausengestaltung, Betriebssport oder Gesundheitstage. Beratungen führen 28 % durch und 16 % unterstützen externe Gesundheitsangebote finanziell. Ein Viertel ist an Netzwerken zum betrieblichen Gesundheitsmanagement beteiligt.

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