Zehn-Jahres-Bilanz zur Zuwanderung

©PIXELIO/Gerd Altmann
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Nach zehn Jahren Zuwanderung in Deutschland wird deutlich: Diese sichert einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Vorkommen und für den Arbeitsmarkt. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der neuen Wirtschaft Köln (IW).

Demnach habe gut ein Viertel der Zuwanderer einen Hochschulabschluss, 12 % sogar in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Auffällig sei, dass besonders viele Mediziner und MINT-Kräfte aus Westeuropa stammen (20 %).


Insgesamt seien in dem Zeitraum von 1999 bis 2009 185.000 MINT-Akademiker sowie 42.000 Mediziner nach Deutschland eingewandert und geblieben. Etwa die Hälfte arbeitet weiterhin in ihrem ursprünglichen Beruf. Der Anteil der hoch spezialisierten Fachkräfte sei stetig gestiegen, von 12 % (2000) auf 21 % (2009).

Die zugewanderten Fachkräfte sind nicht nur ein Mittel gegen den Fachkräftemangel, auch der Wirtschaft haben sie gut getan: Allein der Wertschöpfungsbeitrag der seit 1999 zugewanderten MINT-Akademiker und Mediziner belaufe sich auf mindestens 13 Milliarden Euro pro Jahr.

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