Zwanzig Fragen an Thomas Seidel

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 Thomas Seidel - Leiter Human ResourcesSievert Baustoffgruppe, Sievert AG, Osnabrück
Thomas Seidel - Leiter Human ResourcesSievert Baustoffgruppe, Sievert AG, Osnabrück

Was und wo haben Sie gelernt?
Diplomstudium Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Hamburg, München und Bordeaux. Aber am lehrreichsten ist natürlich das Leben selbst.

Wären Sie nicht Personaler geworden, was dann?
Auslandskorrespondent, Diplomat oder Politikberater.

Warum haben Sie sich für Ihren Beruf entschieden?
Nichts ist für mich faszinierender als der Mensch mit all seinen Widersprüchen und Unberechenbarkeiten, aber auch seiner geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit – und natürlich die sozialen Beziehungen innerhalb einer Organisation.

An meinem Beruf fasziniert mich/mag ich besonders ...
… die unerschöpfliche Vielfalt der Themen und die Möglichkeit, trotz langjähriger Erfahrung immer wiederneu, anders und spontan handeln zu müssen und zu können.

Wenn ich an meine ersten Berufsjahre denke, ...
... dann freue ich mich, zahlreichen Menschen begegnet zu sein, von denen ich in kurzer Zeit sehr viel lernen durfte.

Welcher Rat hat Ihnen auf Ihrem beruflichen Weg am meisten genützt?
Dass ich mich nur dann weiterentwickeln kann, wenn ich nicht dem Gewohnten verhaftet bleibe, sondern immer wieder ungewohntes Terrain betrete, neugierig bleibe und Fehler wage.

Welche (sozialen) Netzwerke nutzen Sie?
LinkedIn, Xing.

Welche berufliche Entscheidung würden Sie rückwirkend anders treffen?
Ich habe mich vor vielen Jahren einmal für ein Unternehmen entschieden, das ich mir zuvor besser etwas genauer angeschaut hätte. Der „cultural fit“ ist ein oft unterschätzter Aspekt.

Arbeitnehmer sind dann gut, wenn ...
... sie nicht auf „Anweisungen“ warten, sondern sich, ohne Verbissenheit, aber mit gesundem Ehrgeiz für ihre Aufgabe selbst verantwortlich fühlen.

Was war Ihre beruflich schwerste Entscheidung?
Am schwierigsten ist es immer, sich von Mitarbeitern zu trennen, die sich kein Fehlverhalten haben zuschulden kommen lassen.

Welche Themen sind für Sie die wichtigsten der nächsten zwölf Monate?
Die strategische Rolle von HR stärken, die Wettbewerbsfähigkeit als Arbeitgeber erhöhen, die Nachwuchssicherung ausbauen.

Arbeit bedeutet mir ...
... außerhalb meines privaten Lebens einen sinnvollen Beitrag für die Gesellschaft leisten zu können.

Was fällt Ihnen zu „Arbeit und Arbeitsrecht“ ein?
Es ist wohltuend, dass AuA das Arbeitsrecht nicht als Selbstzweck, sondern als Handwerkszeug für das HR-Management versteht.

Was lesen Sie in AuA zuerst?
Das Titelthema.

Welche Rituale pflegen Sie?
Nicht aufs Mittagessen verzichten und einmal pro Woche Yoga.

Mit wem würden Sie gerne mal ein Bier/ein Glas Wein trinken?
Niklas Luhmann (wenn er noch lebte).

Wohin würden Sie gerne einmal reisen?
In die Weiten Kanadas.

Welches ist Ihr Lieblingsbuch?
Die Buddenbrooks von Thomas Mann.

Ihre größte Leidenschaft ist ...
... Zeit mit meiner Familie und Freunden zu verbringen.

Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?
„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“ (Immanuel Kant)

 

Vita: Jahrgang 1969, geboren in Wilhelmshaven. Nach dem Studium in Frankreich bei der Labinal-Gruppe als Personalreferent im internationalen HR-Management, weitere Stationen bei mittelständischen Familienunternehmen und MDAX-Unternehmen der Metallindustrie sowie beim weltgrößten Rückversicherer Munich Re.

Redaktion (allg.)

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Artikel Zwanzig Fragen an Thomas Seidel
Seite 234
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Body Teil 1

Was und wo haben Sie gelernt?

Studium für das Lehramt Sekundarstufe II für die Fächer

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Body Teil 1

Was und wo haben Sie gelernt?
Ausbildung zur Handelsassistentin bei Hertie, DiplomstudiumPsychologie an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel,

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Body Teil 1

Was und wo haben Sie gelernt?
Studium der Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität in Bonn.

Wären Sie nicht

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Was und wo haben Sie gelernt?

Ich bin gelernter Offizier, habe während der Zeit in der

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Was und wo haben Sie gelernt?
Verlagskauffrau im wissenschaftlichen Springer-Verlag, Rechtswissenschaft an der FU Berlin und MBA in Bled, Slowenien.

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Body Teil 1

Was und wo haben Sie gelernt?
Nicht aufzugeben, was auch passiert. Wo: im Leben und mit den beteiligten Personen.

Wären Sie nicht Betriebswirt geworden