Zwanzig Fragen an Valerie Holsboer

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 Valerie Holsboer - Hauptgeschäftsführerin, Bundesverband der Systemgastronomie e. V. und Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e. V., München
Valerie Holsboer - Hauptgeschäftsführerin, Bundesverband der Systemgastronomie e. V. und Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e. V., München

Was und wo haben Sie gelernt?
Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians- Universität in München.

Wären Sie nicht Arbeitsrechtlerin geworden, was dann?
Journalistin – Vorbild „Karla Kolumna“.

Warum haben Sie sich für Ihren Beruf entschieden?
Mich faszinieren die Vielfalt und die Einflussmöglichkeiten der Verbandsarbeit. Gleichzeitig verlangt das Juristische, strukturiert zu denken und zu arbeiten.

An meinem Beruf fasziniert mich/mag ich besonders …
Ich könnte stundenlang darüber sprechen, wie spannend die Verbandsarbeit ist… Ein besonderes Privileg ist die Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Menschen und Berufen.

Wenn ich an meine ersten Berufsjahre denke, …
… dann merke ich erst heute, was ich alles lernen musste und es gibt mir eine Ahnung, was noch kommt. Ich hatte tolle Lehrer!

Welcher Rat hat Ihnen auf Ihrem beruflichen Weg am meisten genützt?
Manchmal die Leidenschaft lieber nachhause mitnehmen.

Welche (sozialen) Netzwerke nutzen Sie?
Da bin ich völlig konservativ – ich telefoniere, schreibe E-Mails und sogar noch Briefe.

Welche berufliche Entscheidung würden Sie rückwirkend anders treffen?
Ich habe mich an einer Büro-Lotto-Tipp- Gemeinschaft nicht beteiligt und die haben fast 100 Euro gewonnen.

Arbeitnehmer sind dann gut, wenn …
… sie begeisterungsfähig, gewissenhaft und loyal sind. Das funktioniert sicherlich nur, wenn die Organisationsstruktur ihrerseits transparent, verlässlich und wertschätzend ist.

Was war Ihre beruflich schwerste Entscheidung?
Die Abwägung und Analyse, wer im Verband eine berufliche Zukunft hat.

Welche Themen sind für Sie die wichtigsten der nächsten zwölf Monate?
Unternehmen vor weiteren Belastungen durch Regulierung und Bürokratie zu bewahren. Außerdem ist und bleibt das Gewinnen und Halten von Talenten im Unternehmen eine große Herausforderung für beide meiner Branchen und damit für uns als Verband.

Arbeit bedeutet mir …
… die Möglichkeit, meine Energie mit anderen zusammen sinnvoll einzusetzen. Wir verbringen so viel Lebenszeit in dem beruflichen Umfeld, dass mir daran liegt, mehr daraus zu beziehen als ein Gehalt.

Was fällt Ihnen zu „Arbeit und Arbeitsrecht“ ein?
Es ist alles drin, was der arbeitsrechtliche Praktiker benötigt: von der Rechtsprechung über die praktische Anwendung bis hin zu politischen Stimmungen, und das sehr aktuell!

Was lesen Sie in AuA zuerst?
„Aktuell“.

Welche Rituale pflegen Sie?
Am Ende einer stressigen Woche eine runde „Mensch ärgere Dich nicht“ mit meiner Tochter spielen.

Mit wem würden Sie gerne mal ein Bier trinken?
Hillary Clinton.

Wohin würden Sie gerne einmal reisen?
Budapest – das steht 2015 auch an.

Welches ist Ihr Lieblingsbuch?
Beim Autofahren verschlinge ich Hörbücher, zuletzt „Der Medicus“ von Noah Gordon.

Ihre größte Leidenschaft ist …
… Gartenarbeit.

Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?
Hart arbeiten, hart genießen.

Vita: Geboren in München, Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität, währenddessen in Versicherungsunternehmen tätig. Ab 2003 Rechtsanwältin beim Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland (agv), zuletzt stv. Geschäftsführerin. Währenddessen Dozentin für Führungskräfte und Betriebsräte für das Berufsbildungswerk der Versicherungsunternehmen Deutschland e. V. (BWV) und die Deutsche Versicherungsakademie (DVA). Seit 2007 Hauptgeschäftsführerin Bundesverband der Systemgastronomie (BdS), seit 2012 zusätzlich Hauptgeschäftsführerin Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG). Diverses Engagement u. a. in der Bundesagentur für Arbeit und der Deutschen Rentenversicherung, ehrenamtliche Richterin am BAG und Stiftungsrat der McDonald‘s Kinderhilfe.

Redaktion (allg.)

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Artikel Zwanzig Fragen an Valerie Holsboer
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Body Teil 1

Was und wo haben Sie gelernt?
Rechtswissenschaften an der Universität Bonn.

Wären Sie nicht Arbeitsrechtler geworden, was dann?
Vor der Entscheidung

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Was und wo haben Sie gelernt?
Mein Jurastudium habe ich in Freiburg und München absolviert, das Referendariat in Düsseldorf.

Wären Sie nicht

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Was und wo haben Sie gelernt?
Studium der Rechtswissenschaft in Gießen und Köln.

Wären Sie nicht Arbeitsrechtler geworden, was dann?
Dann wäre ich

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Was und wo haben Sie gelernt?
Rechtswissenschaften in Bonn und Saarbrücken.

Wären Sie nicht Arbeitsrechtler geworden, was dann?
Ich hätte die

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Was und wo haben Sie gelernt?
Studium der Rechts- und Politikwissenschaften an der Justus-Liebig Universität Gießen, Referendariat in Hessen und an

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Was und wo haben Sie gelernt?

Studium für das Lehramt Sekundarstufe II für die Fächer