Aktienrecht prägt Arbeitsrecht

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In der Vergangenheit hat sich das Arbeitsrecht wie ein Krake in immer neue Anwendungsbereiche hinein ausgedehnt. Nicht einmal die Grenze des Arbeitsvertrags blieb unberührt. Auf arbeitnehmerähnliche Selbstständige werden schon lange einige arbeitsrechtliche Vorschriften angewandt, Fremdgeschäftsführer in GmbHs sind ihnen gefolgt; der EuGH ordnet diese Spezies unumwunden den Arbeitnehmern zu. Wer die neuere Entwicklung aufmerksam verfolgt, sieht, woher und wohin der Geist der Zeit weht: Gesetzgeber und Rechtsprechung ersetzen zunehmend den Begriff des Arbeitnehmers durch den des Beschäftigten. Jetzt scheint sich der Wind ein wenig zu drehen.

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Dr. jur. Günter Schmitt-Rolfes

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, München

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Artikel Aktienrecht prägt Arbeitsrecht
Seite 271
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Body Teil 1

Der Kläger war bei einer Arzneimittelherstellerin als Senior Key Account Manager gegen ein Jahresgrundgehalt von 105.600 Euro zzgl. einer

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Body Teil 1

Bei dem durch das FG Baden-Württemberg mit Urteil vom 26.7.2017 (8 K 7018/15, Rev. eingelegt, Az. BFH VIII R 21/17) entschiedenen Fall war ein

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Problempunkt

Der Kläger ist seit 1970 bei dem beklagten Versicherungsunternehmen beschäftigt. Seine Tätigkeit besteht im Wesentlichen darin, im Rahmen

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Body Teil 1

In einem durch das FG Rheinland-Pfalz mit Urteil vom 24.8.2017 (6 K 1418/14, Rev. eingelegt, Az. BFH: VI R 44/17) entschiedenen Fall ging es

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Body Teil 1

Problempunkt

Die Parteien stritten um Sonderzahlungen. Der Arbeitsvertrag des Klägers vom 22.12.1995 enthielt u. a. folgende Regelung: "Herr J. erhält

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Body Teil 1

Problempunkt

Der Kläger macht Prämienansprüche aus den Jahren 2014 und 2015 geltend. Gemäß seinem am 20.2.2012 abgeschlossen