Behinderung als offensichtliche Nichteignung?

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Der Kläger bewarb sich im April 2017 auf eine Stelle als Volljurist in der Landtagsverwaltung des beklagten Landes und legte seine Schwerbehinderung dar. Seit 2012 liegt eine unbefristet anerkannte Schwerbehinderung mit einem Grad der Behinderung von 50 vor, die auf einer Erkrankung an Multipler Sklerose beruht. Das Land entschied sich für einen anderen Bewerber, ohne den Kläger zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen. Dieser klagte daraufhin eine Geldentschädigung wegen Benachteiligung aufgrund seiner Schwerbehinderung ein.

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Sebastian Günther

Sebastian Günther
Fachanwalt für Arbeitsrecht, Partner, Günther • Zimmermann Rechtsanwälte, Stellv. Geschäftsführer der VKA, Berlin

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Artikel Behinderung als offensichtliche Nichteignung?
Seite 591
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Body Teil 1

Der schwerbehinderte Kläger bewarb sich auf eine Stelle als Referatsleiter IT-Planung bei einem öffentlichen Arbeitgeber des Freistaats Thüringen

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Der Kläger bewarb sich bei der beklagten Arbeitgeberin per E-Mail (mit Anlagen insgesamt 55 Seiten). Eine Wohnanschrift teilte er in der

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Problempunkt

Die Beklagte ist eine gesetzliche Krankenkasse. Im Frühjahr 2017 schrieb sie für ihr Team im Bereich