Gewerkschaftliches Selbstverwaltungs-Desaster

Berufskrankheiten-Todesfälle

Der nach 2016 erneute Anstieg der Zahlen der Berufskrankheiten(BK)-Todesfallopfer in 2017 (N = 2.609 Tote) auf den höchsten Stand seit 2009 war bei der ersten gemeinsamen Tagung des Deutschen Sozialgerichtstags e. V. und des Deutschen Sozialrechtsverbands e.V. am 5.4.2019 im BSG in Kassel kein Thema, obwohl in der Einladung von „Einzelfallgerechtigkeit versus Gemeinwohlinteresse?“ die Rede war.

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 Bild: ra2 studio/stock.adobe.com
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1 Sozialpolitischer Hintergrund

Nicht nur der für die Gesetzliche (Berufskrankheiten- und) Unfallversicherung (SGB VII) und die Berufskrankheiten-Verordnung (BKV) zuständige Leiter der Abteilung IV (Sozialrecht und Alterssicherung) des BMAS, sondern auch der Präsident des BSG als ehemaliger Leiter der BMAS-Abteilung III (Arbeitsrecht und Arbeitsschutz) mit den Zuständigkeiten für die (Berufskrankheiten-) „Prävention nach dem SGB VII“ sowie für die Arbeits- und Betriebsmedizin (Abtlg.

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Dr. Franz Müsch

Dr. Franz Müsch

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Artikel Gewerkschaftliches Selbstverwaltungs-Desaster
Seite 348 bis 351
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1 Mediale Resonanz

Ohne Berücksichtigung der bekannten BK-Dunkelzifferproblematik sind derzeit tagtäglich mindestens sieben BK-Opfer zu

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1 Berufskrankheiten-Lehre und -Recht

Handelt es sich bei den sechs bis sieben Berufskrankheiten-Todesfällen täglich nur um eine statistische

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1 Hintergrund

So wichtig und gesellschaftlich relevant BG sind, hat mancher Beitragszahler oftmals das Gefühl mangelnder Transparenz der Gefahrtarife

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Problempunkt

Der Kläger verließ am Morgen sein Wohnhaus und legte seine Arbeitstasche in seinen PKW, mit dem er zur Arbeit fahren wollte. Da

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Problempunkt

Die Klägerin nahm am 1. Dezember 1995 als Ersatzmitglied des Betriebsrats auf dem Firmengelände an einer Betriebsratssitzung teil.

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Problempunkt

Der Kläger hatte einen gewöhnlichen Arbeitsweg von ca. 45 Minuten. Am Unfalltag verließ er seine Wohnung jedoch bereits vier