Grenzüberschreitende Arbeitnehmerüberlassung

Status quo und Änderungen durch die AÜG-Reform zum 1.4.2017
Das Leben wird immer internationaler – und das nicht nur im privaten, sondern vor allem im beruflichen Umfeld. Waren manche Geschäftsfelder früher einzig auf Deutschland beschränkt, ist es heute keine Seltenheit, geschäftliche Sachverhalte auch grenzüberschreitend abzuwickeln. Dabei macht auch das im deutschen Wirtschaftsleben beliebte Konstrukt der Arbeitnehmerüberlassung vor der Internationalisierung nicht Halt.
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1 Ausgangspunkt und Begrifflichkeiten

Zahlreiche Unternehmen haben ganze Geschäftsmodelle entwickelt, in denen neben bzw. statt inländischen deutschen Arbeitnehmern oftmals kostengünstigere „Externe“ aus dem Ausland an Kunden ins In- oder Ausland verliehen werden. Aus der Presse kennt man dies vor allem im Automobilzuliefergeschäft bzw. im Baugewerbe.

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Lara-Christina Willems

Lara-Christina Willems
Rechtsanwältin, Fachanwältin für Arbeitsrecht, Pinsent Masons Germany LLP, München

Kathrin Brügger

Kathrin Brügger
Partnerin, Fachanwältin für Arbeitsrecht, HR & Employment, Pinsent Masons Germany LLP, München

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Artikel Grenzüberschreitende Arbeitnehmerüberlassung
Seite 272 bis 275
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Problempunkt

Gem. § 1 Abs. 1 Satz 1 AÜG benötigen Arbeitgeber in der bis zum 1.12.2011 anwendbaren Fassung eine Erlaubnis, wenn sie als Verleiher

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Problempunkt

Die Arbeitgeberin ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die im Rahmen sog. Personalgestellungsverträge ihre Beschäftigten - u. a. die

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1 „Reiner“ Auslandsvertrag

Lässt man einmal die klassischen Formen der Auslandsbeschäftigung, wie die Arbeitnehmerentsendung mittels der Kombination

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Problempunkt

Die Parteien stehen im Wettbewerb zueinander und stellen Messeausstellern Personal zur Verfügung. Der Beklagte schloss mit

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Problempunkt

Die Klägerin war als CAD-Konstrukteurin bei einem­ Dienstleister tätig, der auch eine Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung besitzt

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Problempunkt

Die Klägerin stand ab September 1995 in einem Arbeitsverhältnis zu einer Zeitarbeitfirma. Diese überließ die Klägerin am 3. Februar 1997