Insolvenzarbeitsrecht

Grundlagen und Auswirkungen für HR

Die Insolvenz als Schreckgespenst ist ein medienwirksames Schlaglicht, das unerwünscht ist und vermeintliche Machtlosigkeit gerade auch den Arbeitnehmern vergegenwärtigt. In den Medien finden sich regelmäßig Berichte über (wiederholte) Insolvenzen größerer Unternehmen. Die damit i. d. R. angesprochene Eigenverwaltung ändert – vereinfacht gesagt – nichts an der Insolvenz als solche, sondern nur an der für Entscheidungen maßgeblichen Person – so agiert entweder die bisherige Führungsperson zusammen mit einem Sanierungsberater oder der Insolvenzverwalter. Der Beitrag stellt die Grundzüge des Insolvenzverfahrens dar und rückt dabei gerade die Themen in den Vordergrund, die Arbeitnehmer und Mitarbeiter der Personalabteilungen besonders tangieren.

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 Bild: bloomicon/stock.adobe.com
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Vorinsolvenzrechtliche Sanierung

Vor dem Insolvenzverfahren besteht die Möglichkeit, mit Gläubigern einen gemeinsamen Weg zu finden, eine wirtschaftliche Schieflage zu beseitigen. Bei diesen Verhandlungen ist der spätere Insolvenzschuldner auf die Mitwirkung wichtiger, wenn nicht aller Gläubiger angewiesen. Warum sollten auch einzelne Gläubiger auf Teile ihrer Forderungen verzichten, wenn die übrigen dies nicht machen? Kein Gläubiger kann zur Mitwirkung oder zum Verzicht gezwungen werden. Jedenfalls galt das bis zum Inkrafttreten des Gesetzes über den Stabilisierungs- und Rekonstruierungsrahmen für Unternehmen (StaRUG).

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Robert Weber

Robert Weber
LL.M., Notarassessor, Thüringen

· Artikel im Heft ·

Insolvenzarbeitsrecht
Seite 8 bis 12
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Body Teil 1

Problempunkt

Der Kläger war bereits bei der Schuldnerin beschäftigt. Über deren Vermögen wurde später das Insolvenzverfahren eröffnet

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Problempunkt

Geht das Arbeitsverhältnis nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens aufgrund eines Betriebsübergangs gem. § 613a BGB auf

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Problempunkt

Die klagende Insolvenzverwalterin nimmt einen Arbeitgeber auf die Zahlung pfändbaren Einkommens einer Arbeitnehmerin in

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Problempunkt

Im Streitfall war ein Arbeitnehmer seit dem 1.9.2000 bei der P GmbH als kaufmännischer Angestellter beschäftigt. Im Dezember 2013

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Problempunkt

Im Streitfall war ein Arbeitnehmer seit dem 1.9.2000 bei der P GmbH als kaufmännischer Angestellter beschäftigt. Im

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● Problempunkt

Vorliegend stritten die Parteien insbesondere über die formwirksame Erhebung einer Kündigungsschutzklage. Die (spätere)