Kündigung bei verweigerter Zustimmung

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Die Dienststelle eines Verkehrsbetriebs hatte die Zustimmung des Personalrats zur außerordentlichen Kündigung einer Mitarbeiterin erbeten. In der Anfrage schilderte die Dienststelle einen Vorfall, bei dem sich die betroffene Mitarbeiterin abfällig über die Qualifikation von Frauen in Fahrberufen geäußert hatte. Zur Begründung des Kündigungsbegehrens wurde ausgeführt, bei der Äußerung handle es sich um eine Diskriminierung i. S. d. AGG, die für den Verkehrsbetrieb, der sich verstärkt darum bemühe, Frauen für Fahrberufe anzuwerben, nicht hinnehmbar sei.

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Sebastian Günther

Sebastian Günther
Fachanwalt für Arbeitsrecht, Partner, Hahn | Kroll | Günther Rechtsanwälte, Berlin, Stellv. Geschäftsführer der VKA, Berlin

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Artikel Kündigung bei verweigerter Zustimmung
Seite 158
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