Übertragung höherwertigerTätigkeiten

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Der Kläger ist in einem Landesministerium als Leiter eines Referats beschäftigt. Nachdem die amtierende Abteilungsleiterin zuerst kurzfristig aufgrund Krankheit und anschließend längerfristig aufgrund eines schwangerschaftsbedingten Beschäftigungsverbots abwesend war, wurde dem Kläger für die Dauer ihrer Abwesenheit die Abteilungsleitung übertragen. Er forderte daher die Zahlung einer zusätzlichen Vergütung. Das beklagte Land verweigerte dies mit der Begründung, es handele sich um eine übliche Abwesenheitsvertretung, welche ohnehin weniger als die Hälfte seiner Arbeitszeit umfasse.

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Sebastian Günther

Sebastian Günther
Fachanwalt für Arbeitsrecht, Partner, Günther • Zimmermann Rechtsanwälte, Stellv. Geschäftsführer der VKA, Berlin

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Artikel Übertragung höherwertigerTätigkeiten
Seite 280
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Problempunkt

Die Klägerin arbeitet bei der Beklagten als Abteilungsleiterin und erhält eine übertarifliche Vergütung. Sie hat von der

Frei
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In dieser Entscheidung des BAG (Urt. v. 16.7.2020 – 6 AZR 287/19) begehrte der Kläger nach der Übertragung einer höherwertigen Tätigkeit

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l Problempunkt

Betriebsverfassungsrechtlich war das Telekommunikationsunternehmen der Arbeitgeberin in einen zentralen Betrieb und mehrere