Verdachtsanhörung bei ärztlich attestierter Arbeitsunfähigkeit

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 Bild: pixabay.com
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Der Kläger ist als Hausmeister bei der Beklagten beschäftigt und einem schwerbehinderten Menschen gleichgestellt. Der Kläger und sein Kollege nutzen während der Arbeit tragbare Telefone, die im Hausmeisterraum stationiert sind und gewöhnlich während der Arbeitszeit mitgenommen werden. Dabei ist jedem der beiden Hausmeister jeweils ein Telefon zugeordnet. Bei der jährlichen Abrechnungskontrolle der Telefone fiel der Beklagten auf, dass mehrere Verbindungen zu Glücksspiel-Hotlines abgerechnet wurden. Bei Überprüfung der Einzelgesprächsnachweise stellte die Beklagte fest, dass die Anrufe über die zwei Hausmeistertelefone stattfanden.

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Dr. Claudia Rid

Dr. Claudia Rid
Rechtsanwältin, Fachanwältin für Arbeitsrecht, CMS Hasche Sigle, München

· Artikel im Heft ·

Verdachtsanhörung bei ärztlich attestierter Arbeitsunfähigkeit
Seite 243
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