Viele Bewerber sind bei der Jobsuche überfordert

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Networking zählt für viele Menschen nicht zu ihren Stärken. Auch deshalb wünschen sie sich mehr Unterstützung im Bewerbungsdschungel. Was weitere große Hürden für Kandidaten auf dem Weg in ein neues Anstellungsverhältnis sind, hat von Rundstedt in der Talents & Trends Studie unter 1.030 Teilnehmern aus Deutschland ermittelt.

Ein entscheidender Faktor in Sachen erfolgreiche Bewerbung ist nach wie vor das „Vitamin B“. Problematisch wird es aber, wenn man nicht die richtigen Leute kennt und Netzwerken als größte Hürde betrachtet. Das geht 43 % der Befragten so. Ebenso viele beklagen unklar formulierte und schwer einzuschätzende Stellenanzeigen. Aus ihnen ginge oft nicht hervor, was sich tatsächlich hinter der Beschreibung verbirgt. Hat man diesen Stolperstein überwunden, taucht ein weiterer auf: die eigentliche Bewerbung. Rund 42 % finden es sehr aufwändig, ihre Unterlagen für die verschiedenen Stellenangebote immer wieder neu aufzubereiten. Darüber hinaus verlieren sie schnell den Überblick über alle laufenden Bewerbungsverfahren. Das liegt oft an fehlendem Feedback seitens der Unternehmen zum Stand der Bearbeitung.

Unsicherheiten bestehen auch bei der Wahl des richtigen Kanals. Ein knappes Drittel der Jobsuchenden weiß nicht, ob es den Arbeitgeber über die Firmenwebseite, via E-Mail oder in sozialen Netzwerken ansprechen soll. Manche Probleme sind aber auch hausgemacht: Ein Viertel der Teilnehmer ist sich schlicht nicht darüber im Klaren, wo die persönlichen Stärken und Interessen liegen. Daraus folgt, dass sie nicht wissen, wo es in Zukunft hingehen soll.

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Redaktion (allg.)

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