Arbeitgeber gehen bei Corona-Lohnersatz in Vorleistung

Quelle: pixabay.com
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Weil auf absehbare Zeit kein Normalbetrieb in Deutschlands Schulen und Kitas zu erwarten ist, will die Bundesregierung nun weitere finanzielle Sicherheit für Eltern schaffen, die ihre Kinder in der Corona-Krise zu Hause betreuen und dadurch Lohneinbußen hinnehmen müssen.

Bis zu 20 Wochen sollen Eltern Lohnersatz erhalten, wenn sie aufgrund der eingeschränkten Betreuungsmöglichkeiten ihrer Kinder selbst einspringen und deshalb kein Geld verdienen können. Das Bundeskabinett will die Regelung in dieser Woche beschließen. Jedem Elternteil stehen so bis zu zehn Wochen zur Verfügung. Alleinerziehende haben die Möglichkeit, bis zu 20 Wochen in Anspruch zu nehmen.

Bisher gab es einen sechswöchigen Anspruch für die Betreuung kleiner Kinder. Als Entschädigungssumme werden 67 % des Nettoeinkommens, höchstens jedoch 2016 Euro pro Monat ausgezahlt. Dies übernimmt zunächst der Arbeitgeber, der sich die Summe dann von den Behörden erstatten lassen kann.

Zwar geht die Initiative auf Familienministerin Franziska Giffey und Arbeitsminister Hubertus Heil (beide SPD) zurück. Zuständig ist aber Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), weil die Entschädigung für den entgangenen Lohn im Infektionsschutzgesetz geregelt ist.

Nun ist das Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen (GeschGehG) mit fast einjähriger Verspätung durch den deutschen Bundestag verabschiedet worden.
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