Entwicklung der Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten

Bild: AdobeStock/Полина Томтосова
Bild: AdobeStock/Полина Томтосова

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf unseren Alltag sind vielschichtig, insbesondere die Arbeitswelt ist immer wieder betroffen. So ist insbesondere die Zahl der anerkannten Berufskrankheiten zuletzt angestiegen. Das geht aus der Jahresbilanz 2021 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung hervor.

Im Jahr 2019 lag die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle laut dem Report bei 811.722. Im Folgejahr war ein Rückgang auf 714.479, im letzten Jahr ein erneuter Anstieg auf 759.993 Fälle zu verzeichnen.

Dem Bericht zufolge stiegen die Arbeitsunfälle von 21,54 pro 1.000 Vollarbeiter im Jahr 2020 auf 22,95 im Jahr 2021. Im Jahr 2019 lag dieser Wert sogar bei fast 24. Die Zahl der anerkannten Berufskrankheiten ist coronabedingt enorm angestiegen und lag 2021 bei 123.626.

In das von der Pandemie (und dem sich verbreitenden Homeoffice) geprägte Bild der Arbeitsunfälle fügt sich auch die Entwicklung der Wegeunfälle ein: Deren Zahl nahm 2021 um knapp 12 % im Vergleich zum Vorjahr zu, blieb jedoch ebenfalls weit unter dem Wert von 2019. Die Zahl der tödlichen Wegeunfälle verringerte sich um 11 auf 227. Die der tödlichen Unfälle bei der Arbeit selbst stieg leicht um 56 auf 370.

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