Hälfte der Berufstätigen ist unzufrieden im Job

Quelle: pixabay.com
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Jeder zweite Deutsche ist mit seiner derzeitigen Situation am Arbeitsplatz unzufrieden. Zudem sorgen sich rund 70 % der befragten Berufstätigen darum, dass ihre Rente sie im Alter nicht ausreichend finanziell absichert. Das geht aus einer Umfrage von YouGov im Auftrag von Fiverr hervor, zu der im Dezember 2019 etwa 2.100 Menschen aus allen Berufsgruppen in Deutschland repräsentativ befragt wurden.

An erster Stelle steht bei den Deutschen die Unzufriedenheit mit der Arbeitszeit. Mehr Flexibilität wünscht sich etwa die Hälfte der Befragten. 13 % wollen mehr Homeoffice-Angebote und jeder Zehnte will entweder das Unternehmen wechseln oder gleich die ganze Branche. 5 % zieht es aus ihrem Angestelltenverhältnis in eine selbstständige Tätigkeit. Am unglücklichsten sind Generation Z und Millennials am Arbeitsplatz. 60 % beider Gruppen möchten an ihrer derzeitigen Situation etwas ändern. Den Ausweg in die Selbstständigkeit scheuen dennoch viele der Studienteilnehmer. So haben 34 % Angst, nicht genügend Aufträge als Freelancer zu bekommen. Ein weiteres Drittel fürchtet sich vor zu wenig Rente bzw. einem Vermischen von Berufs- und Privatleben.

Die Absicherung im Alter treibt generationsübergreifend alle Menschen um, ganz gleich, ob sie fest angestellt oder frei beruflich tätig sind. Insgesamt 70 % glauben, durch den aktuellen Job nicht genügend für das Alter vorgesorgt zu haben. Auch aus diesem Grund können sich gut 44 % vorstellen, im Rentenalter freiberuflich tätig zu werden. Diese Bereitschaft nimmt mit steigendem Alter allerdings wieder ab.

Für Peggy deLange, VP International Expansion von Fiverr zeigen die Ergebnisse der Umfrage, „dass die Deutschen gerne etwas an ihrer aktuellen beruflichen Situation ändern möchten, aber neue Arbeitsformen für sie noch keine Alternative zur Festanstellung darstellen. Unsere Befragten ziehen es vor, Teilaspekte der neuen Arbeitswelt, wie flexible Arbeitszeiten oder Remote Work, in ihren jetzigen Jobeinfließen zu lassen, statt beim globalen Freelancer-Trend mitzumachen.”

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