Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz: Wie gut sind Unternehmen vorbereitet?

Bild: AdobeStock/Sarawut
Bild: AdobeStock/Sarawut

Am 1.1.2023 ist das neue Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz in Kraft getreten. Zeit, sich umfassend zu informieren, hatten Unternehmen ausreichend. Denn beschlossen wurde das Gesetz bereits im Juli 2021. Dennoch berichtet die Tagesschau, dass bei dem Großteil der Betroffenen Unternehmen noch Unsicherheiten bestehen. 70 % gaben in einer Untersuchung des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) und des Risikomanagement-Unternehmens Integrity Next an, organisatorisch mittelmäßig bis sehr schlecht auf die Neuerungen vorbereitet zu sein. Nur 4 % schätzten die eigene Organisation als gut vorbereitet ein.

Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz betrifft jedoch aktuell nicht jedes der befragten Unternehmen, sondern lediglich diejenigen mit mindestens 3.000, ab dem kommenden Jahr dann alle mit mindestens 1.000 Mitarbeitern.

Auch in unserem Podcast „Kurz gefragt“ haben wir über das neue Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz gesprochen. Zu dieser Folge geht es hier.

Lesen Sie zu diesem Thema folgenden Artikel aus AuA 7/22:

Nach langer Auseinandersetzung inklusive der ernüchternden Erkenntnis, dass freiwillige Standards und Selbstverpflichtungen keine zufriedenstellenden Ergebnisse...

Sie möchten unsere Premium-Beiträge lesen, sind aber kein Abonnent? Testen Sie AuA-PLUS+ 2 Monate kostenfrei inkl. unbegrenzten Zugriff auf alle Premium-Inhalte, die Arbeitsrecht-Kommentare und alle Dokumente der Genios-Datenbank.

Printer Friendly, PDF & Email

Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und Hinweisgeberschutzgesetz, sind nur zwei ganz aktuelle und prominente Beispiele, bei denen ein Compliance

Am 11. Juni 2022 wurde es vom Bundestag verabschiedet, nun ist es zu Beginn des Jahres in Kraft getreten: Das „Gesetz über die unternehmerischen

Die Corona-Krise, Preissteigerungen sowie Rohstoffknappheit, daraus resultierende Lieferengpässe und nun auch der Krieg in der Ukraine beeinflussen

Die nationale und internationale Wirtschaft kämpfen gerade gegen mehrere Krisen. Insbesondere der Ukrainekrieg, Lieferengpässe und Preiserhöhungen

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Durchführung von Dienstreisen für Unternehmen und Beschäftigte erschwert und teilweise sogar arbeitgeberseitig

38 % der Geschäftsreisenden sehen ihrer nächsten Dienstreise mit gemischten Gefühlen entgegen, weitere 12 % sind sogar ängstlich. 30 % der Befragten