Mangelndes Vertrauen in Arbeit im Homeoffice

Bild: pixabay.com
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Seit Ende November sind nun – wie schon zu Beginn dieses Jahres – viele Beschäftigte im Homeoffice. Allerdings stehen vor allem Arbeitgeber diesem Modell skeptisch gegenüber.

Während Corona den Bedarf an und den Wunsch nach neuen Arbeitsmodellen noch einmal verdeutlicht hat, befürchten über ein Drittel der Vorgesetzten, dass Arbeitnehmer ihre Aufgaben in der häuslichen Umgebung nicht ebenso gewissenhaft erledigen wie im Büro. Das hat eine Befragung von 2.050 Führungskräften im Auftrag von LinkedIn ergeben.

Demzufolge zweifeln die Führungskräfte häufig an der Produktivität ihrer Beschäftigten. Sie sehen sich zwar einerseits gezwungen Anpassungen vorzunehmen und insbesondere flexiblere Arbeitsmodelle zu ermöglichen. Andererseits gehen über zwei Drittel davon aus, dass die Angestellten im Homeoffice nicht tatsächlich arbeiten. Dieses Misstrauen stellt für die Umsetzung remoter Arbeitsmodelle ein weitaus größeres Hemmnis dar als beispielsweise das Fehlen der technischen Ausstattung.

Über zwei Drittel der deutschen Teilnehmer präferieren die Präsenzarbeit an drei bis fünf Tagen in der Woche. Dennoch hat ein Viertel der deutschen Unternehmen laut einer im September im Auftrag von Hirschtec durchgeführten Studie bereits hybride Arbeitsmodelle etabliert. Danach vermissen Arbeitnehmer an solchen Modellen vor allem den informellen Austausch mit den Kollegen.

Lesen Sie zu diesem Thema folgenden Artikel aus AuA 12/21:

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