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Bild: pixabay.com
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Nur wenige deutsche Arbeitgeber verfolgen eine Diversitätsstrategie

Diversität, Gerechtigkeit und Inklusion sind laut mehr als drei Viertel der Führungskräfte Themen, auf die Fachkräfte Wert legen und die für die Bewerbung bei einem Arbeitgeber und die Bleibebereitschaft ausschlaggebend sind. Fast genauso viele weisen bei der Ansprache potenzieller Mitarbeiter bewusst auf die von dem Unternehmen verfolgte Strategie in diesem Bereich hin. Das zeigen die Ergebnisse der Randstad-ifo-Befragung für das erste Quartal 2022.

Im weltweiten Vergleich schneiden deutsche Unternehmen schlecht ab. Insgesamt gaben über 40 % der Befragten an, dass ihre Diversity-Ziele bei neuen Beschäftigten auf Zustimmung stießen. Hierzulande verfolgen im Rahmen ihrer Personalbeschaffungsmaßnahmen nur 9 % eine entsprechende Strategie. Weitere 8 % beabsichtigen eine solche in Zukunft zu implementieren.

Die Existenz und Umsetzung einer Diversitätsstrategie im Recruiting ist auch von der Unternehmensgröße abhängig: Bei Arbeitgebern mit unter 50 Beschäftigten haben oder planen 11 % eine solche Strategie, bei denjenigen mit 50 bis 249 Beschäftigten sind es 18 % und bei den Unternehmen mit 250 bis 499 Mitarbeitern sind es 28 %. Bei Organisationen mit mehr Angestellten ist es sogar fast ein Drittel.

Redaktion (allg.)

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