Vielfalt und Inklusion gewinnen an Bedeutung
Das aktuelle Arbeitsbarometer des Personaldienstleisters Randstad für das 2. Halbjahr 2020 attestiert deutschen Unternehmen ein verbessertes Diversity-Management im Hinblick auf das Zusammenführen unterschiedlicher Mindsets, Lebenseinstellungen, Erfahrungen und Fachkenntnisse ihrer Beschäftigten.
81 % der deutschen Beschäftigten, die im Zuge der Studie befragt wurden, bezeichneten ihr Arbeitsumfeld als integrativ – eine deutliche Verbesserung zu den Ergebnissen aus 2018, als nur jeder zweite Beschäftigte angab, sein Arbeitgeber sei daran interessiert, die Vielfalt der Gesellschaft im Unternehmen abzubilden.
Die Bereitschaft der Unternehmen, Inklusion und Diversity im Unternehmen zu fördern, bewerten die deutschen Beschäftigten anhand konkreter Veränderungen. Wichtig sind ihnen hier Trainings für Angestellte zur Förderung eines integrativen Handelns (30%), der Aufbau einer vielfältigen Belegschaft (30%) und das Recruiting von Führungskräften mit diversem Hintergrund (22%). Spenden oder Apelle zu integrativem Handeln erscheinen den Befragten zu abstrakt und irrelevant für wirkliche Veränderungen.
Deutsche Unternehmen liegen im europäischen Vergleich eines integrativen Arbeitsumfelds nur im Mittelfeld hinter Unternehmen in Norwegen (84%), Spanien (84 %) und Großbritannien (84 %). Arbeitgeber sollten die langfristigen Vorteile eines diversen Arbeitsumfelds im Auge behalten, denn vielfältige Teams tragen zu einer Steigerung von Profitabilität und Produktivität bei und gewährleisten ein höheres Mitarbeiterzugehörigkeitsgefühl.
