Beweislast bei Einladung zum Vorstellungsgespräch

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 Bild: ia_64/stock.adobe.com
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Der Kläger bewarb sich bei der beklagten Arbeitgeberin per E-Mail (mit Anlagen insgesamt 55 Seiten). Eine Wohnanschrift teilte er in der Bewerbung nicht mit, sondern gab lediglich eine Postfachadresse an. Im späteren Verfahren klagte er, da er trotz Angabe seiner Schwerbehinderung und offensichtlicher Geeignetheit nicht zum Gespräch eingeladen worden sei. Die Arbeitgeberin wandte ein, sie habe ihn postalisch per Schreiben adressiert an die Postfachadresse eingeladen. Nachdem der Kläger zum Vorstellungstermin nicht erschienen war, sei eine andere Person für die Stelle ausgewählt worden.

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Sebastian Günther

Sebastian Günther
Fachanwalt für Arbeitsrecht, Partner, Günther • Zimmermann Rechtsanwälte, Stellv. Geschäftsführer der VKA, Berlin

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Artikel Beweislast bei Einladung zum Vorstellungsgespräch
Seite 159
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Problempunkt

Nach den §§ 164 Abs. 1, 151 Abs. 1 SGB IX sind öffentliche Arbeitgeber verpflichtet, schwerbehinderte und diesen

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Die Klägerin ist Alleinerbin ihres am 20.12.2010 verstorbenen Ehemanns, dessen Arbeitsverhältnis mit der Beklagten durch seinen

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Problempunkt

Der im Jahr 1956 geborene schwerbehinderte Kläger war bei der Beklagten bis zum 31.12.2014 beschäftigt. Die Beklagte