Gedanken zur Macht

Was macht unser Gehirn, was macht uns Mut?
Macht zu erlangen, auszubauen und für die – mehr oder weniger rücksichtslose – Umsetzung der eigenen Visionen/Interessen/Ziele einzusetzen, ist eine Vorgehensweise, die bis zum Ende des 20. Jahrhunderts in unterschiedlichsten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Settings wie selbstverständlich praktiziert wurde. Selbst zu Beginn der dritten Dekade des 21. Jahrhunderts empfinden viele Verantwortungsträger entsprechende Denk- und Handlungsweisen immer noch als vollkommen natürlich und zielführend. Warum wir branchen- und kulturübergreifend die Kurve Richtung motivations- und begeisterungsbasiertes Handeln kriegen sollten bzw. was unsere Gehirnhälften damit zu tun haben, erläutert der zweite Teil unseres Dreiteilers zum Thema Macht.
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 Bild: piyaphat/stock.adobe.com
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Erosion alter Verhältnisse

Nach den letzten US-Präsidentenwahlen im Januar dieses Jahres hatte ich gehofft, dass die Menschheit vom Negativbeispiel des Donald J. Trumps zumindest marginal gelernt haben könnte und sich die Erosion autoritärer, rein machtorientierter Strukturen ein wenig beschleunigen würde. Im Großen und Ganzen konnte ich zwar nur minimale Fortschritte beobachten, im HR-Kontext nehmen die Dinge erfreulicherweise aber dann doch langsam Fahrt auf.

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Eveline Goodman

Psychologin, Neurowissenschaftlerin, Berlin

· Artikel im Heft ·

Gedanken zur Macht
Seite 41 bis 43
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