Ständige oder nicht ständige Schichtarbeit

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Den Parteien geht es um die Abgrenzung der ständigen von der nicht ständigen Schichtarbeit – und damit um die Frage der Zulagengewährung. Der Kläger ist als Lehrrettungsassistent tätig. Zu 75 % seiner Arbeitszeit sind ihm Führungs- und Leitungstätigkeiten sowie Fachaufgaben übertragen. Zu 25 % seiner Arbeitszeit ist der Kläger im Schichtdienst des Rettungsdienstes eingesetzt. In den Jahren 2015 bis 2017 leistete er durchschnittlich drei Nachtschichten pro Monat und erhielt dafür eine Schichtzulage i. H. v. 0,24 Euro brutto je Stunde. Der Kläger forderte vom Arbeitgeber die Vergütung mit der pauschalen Monatsschichtzulage (§ 8 Abs.

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Sebastian Günther

Sebastian Günther
Fachanwalt für Arbeitsrecht, Partner, Günther • Zimmermann Rechtsanwälte, Stellv. Geschäftsführer der VKA, Berlin

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Artikel Ständige oder nicht ständige Schichtarbeit
Seite 217

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