Änderungskündigung wegen Änderung des Anforderungsprofils

§§ 2, 1 Abs. 2 KSchG

In Fällen, in denen die Organisationsentscheidung des Arbeitgebers und sein Kündigungsentschluss ohne nähere Konkretisierung praktisch deckungsgleich sind, kann die Vermutung, die Unternehmerentscheidung sei aus sachlichen Gründen erfolgt, nicht von vornherein greifen. Vielmehr muss der Arbeitgeber hier konkrete Angaben dazu machen, wie sich die Organisationsentscheidung auf die Einsatzmöglichkeiten auswirkt und in welchem Umfang dadurch ein konkreter Änderungsbedarf besteht.

(Leitsatz des Bearbeiters)

BAG, Urteil vom 2. März 2017 – 2 AZR 546/16

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Bild: GaToR-GFX/stock.adobe.com
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Problempunkt

Die Beklagte betreibt eine Rehabilitationsklinik. Der Kläger ist dort seit Juli 2005 als Chefarzt beschäftigt und leitet seit 2010 die internistische Abteilung. Er führte die Bezeichnung „Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie“ und verfügte über die Zusatzqualifikation „Diabetologe DDG“.

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RA Volker Stück

RA Volker Stück
Leiter Personal und Compliance Beauftragter Hochspannungstechnik, ABB AG, Hanau

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Artikel Änderungskündigung wegen Änderung des Anforderungsprofils
Seite 614 bis 615
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