Bedienbar und sicher – Standards für Remote-Work-Software

Bild: pixabay.com
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Neue Arbeitsmodelle, deren Umsetzung insbesondere während der Corona-Pandemie vorangetrieben wurde und die mittlerweile fester Bestandteil unserer Arbeitswelt sind, bringen auch einige neue Anforderungen mit sich.

Anwendungen müssen bedienbar sein
Diesen müssen Remote-Work-Tools sowohl hinsichtlich der Nutzererfahrung als auch der IT-Sicherheit gerecht werden. Die Anwendungen müssen nutzerorientiert ausgestaltet sein, da die Beschäftigten, die damit arbeiten, eine einfache und intuitive Bedienung häufig aus dem privaten Bereich gewöhnt und teilweise nicht technikaffin sind, sich also nicht mit komplizierten Systemen auseinandersetzen können, die sie von ihrer eigentlichen Tätigkeit abhalten.

Cloud-basierte Angebote sind sicherer
Die Bedienbarkeit ist jedoch nur einer von mehreren wichtigen Faktoren. Daneben kommt es insbesondere auf die Sicherheit der Anwendungen an. Anrufe, Meetings und digitale Veranstaltungen müssen sicher und unter Wahrung der Unternehmensstandards stattfinden können. In der Praxis nutzen Unternehmen häufig cloudbasierte Angebote, da diese weniger wartungsintensiv, günstiger und i. d. R. sicherer sind als solche vor Ort. Zudem sind die erforderliche Infrastruktur und das Wissen bei dem externen Anbieter bereits vorhanden.

Durch organisatorische Maßnahmen vorbeugen
Gerade für mobiles Arbeiten sind solche Systeme unverzichtbar. Während der Pandemie und der Zunahme der Arbeit im Homeoffice kam es verstärkt zu Cyberangriffen, die bestehende Sicherheitslücken ausnutzten. Diesen lässt sich neben technischen auch durch organisatorische Sicherheitsmaßnahmen vorbeugen. Eine Umfrage des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik zur Lage der „IT-Sicherheit im Homeoffice im Jahr 2020“ zeigt, dass fast zwei Drittel der befragten Unternehmen ihre Mitarbeiter bereits vor der Corona-Pandemie für die IT-Sicherheit sensibilisiert haben. Bei 17 % erfolgte dies während der Krise und immerhin 7 % planen aktuell die Umsetzung entsprechender Maßnahmen. In etwas mehr als jedem zweiten Unternehmen besteht außerdem eine IT-Sicherheitsstrategie. Dagegen investierten nur 12 % vor Corona in Neueinstellungen von Personal im IT-Sicherheitsbereich. Bei über zwei Drittel der Befragten sind diese auch gegenwärtig nicht in Planung.

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