Corona-Arbeitsschutzverordnung bis Ende Juni verlängert – verbindliches Testen in Betrieben

Bild: pixabay.com
Bild: pixabay.com

Die von Bundesarbeitsminister Heil bis Ende Juni 2021 verlängerte und ergänzte SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) tritt voraussichtlich Mitte kommender Woche in Kraft. Neu ist, dass Mitarbeitern, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, in den Betrieben regelmäßige Selbst- und Schnelltests angeboten werden müssen:

  • Das Testangebot muss generell mindestens einmal wöchentlich erfolgen.
  • Mitarbeiter, die häufigen Kundenkontakt haben oder körpernahe Dienstleistungen ausführen, müssen mindestens zweimal wöchentlich ein Testangebot erhalten.
  • In Gemeinschaftsunterkünften untergebrachte Arbeitnehmer müssen ebenfalls zweimal pro Woche die Möglichkeit zum Testen haben.
  • Die Kosten für die angebotenen Selbst- und Schnelltests trägt der Arbeitgeber.

Weiterhin gelten für Arbeitgeber unverändert die bisher bestehenden Corona-Arbeitsschutzregelungen, die u. a. das verpflichtende Angebot von Homeoffice, das Aufstellen von Hygieneplänen, die Einhaltung der AHA+L-Regeln inklusive Maskenstellung sowie die Kontaktvermeidung in den Betrieben beinhalten.

Lesen Sie zu diesem Thema folgenden Artikel aus AuA 5/21:

Die Autoren haben in AuA 4/20, S. 200 ff. die Grundzüge des Pandemie-Arbeitsrechts dargestellt. Dabei wurde auch eine Pandemie-Betriebsvereinbarung empfohlen...

Arbeitgeber sind oft verunsichert, wie sie mit Betroffenen umgehen sollen. Das Buch gibt ein umfassenden Einblick ins Thema.

Printer Friendly, PDF & Email

Die Sars-Cov-2-Arbeitsschutzverordnung trat zum 25. Mai dieses Jahres außer Kraft. Zwar findet in der Praxis seitdem nach und nach eine Rückkehr in

Das IfSG wurde neugefasst und es gilt eine angepasste Corona-ArbSchV. Die Regelungen sind am 24.11. in Kraft getreten. Seither müssen Arbeitgeber

Bundesarbeitsminister Heil (SPD) kündigte in der vergangenen Woche gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters an, er „werde per Ministerverordnung die

Neue Arbeitsmodelle, deren Umsetzung insbesondere während der Corona-Pandemie vorangetrieben wurde und die mittlerweile fester Bestandteil unserer

Durch die Corona-Pandemie haben sich flexible Arbeitsmodelle ungewohnt schnell entwickelt und verbreitet. Die im Rahmen der Konstanzer Homeoffice

Erteilt der Arbeitgeber einem Arbeitnehmer, der aus einem SARS-CoV-2-Risikogebiet zurückkehrt, ein 14-tägiges Betretungsverbot für das Betriebsgelände