Homeoffice ist kein Selbstläufer

Bild: Free-Photos/pixabay.com
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Mobiles Arbeiten von zu Hause aus schafft Handlungsspielraum und kann Arbeitnehmern helfen, Beruf und Familie besser miteinander zu vereinbaren. Damit Beschäftigte wirklich vom Homeoffice profitieren, müssen Arbeitgeber und Vorgesetzte die richtigen Voraussetzungen schaffen. Das zeigt die neue Studie „Work-Life Balance im Homeoffice: Was kann der Betrieb tun?“ des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, die Ende Januar erschienen ist.

Zu den Rahmenbedingungen gehört u. a., wie stark ausgeprägt die Präsenzkultur im Unternehmen ist: Werden Beschäftigte, die zu Hause arbeiten, als gleichwertig akzeptiert? Wird ihre Leistung fair beurteilt – oder müssen sie negative Bewertungen fürchten? Gibt es klare Regelungen, auch zur Arbeitszeit – oder verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Beruf? Von diesen Faktoren hängt ab, ob das Homeoffice für Beschäftigte eine echte Erleichterung oder ein zusätzlicher Stressfaktor ist.

Es liegt laut Dr. Yvonne Lott, Autorin der Studie, an den Unternehmen, gute Voraussetzungen zu schaffen – auch im eigenen Interesse: „Die bisherige Forschung zeigt, dass Beschäftigte, die im Homeoffice arbeiten, einsatzbereiter und zufriedener mit ihrem Job sind“. Allein die Möglichkeit, zu Hause arbeiten zu können, erhöhe Zufriedenheit und Produktivität, da durch das Angebot das Vertrauen zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten gestärkt werde.

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