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Bild: AdobeStock/TarikVision
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Können ausländische Arbeitskräfte den Fachkräftemangel lösen?

Fachkräfte aus dem Ausland sind seit Langen Teil der Lösung für den aktuellen Arbeitskräfteengpass. Doch bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse begegnet man häufig vielen Hürden.

Im Jahr 2021 stand ein Bedarf von 350.000 unbesetzten Stellen 46.900 Personen mit nichtdeutschem Berufsschulabschluss gegenüber, die sich diesen anerkennen lassen konnten, wie das Institut der Deutschen Wirtschaft berichtet. Das sind lediglich 5 % mehr als im Jahr 2020. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 lag die Steigerung bei 24 %.

Mangel herrscht vor allem in der Bauelektrik, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie dem Gesundheitswesen. Für letzteres finden sich zwar viele ausländische Arbeitnehmer. In den übrigen Branchen fehlen jedoch etwa 28.000 Fachkräfte. Das Verfahren zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse gestaltet sich oft kompliziert, was die Fachkräfteeinwanderung erschwert. Hier sind (politische) Maßnahmen zur Entlastung des angespannten Arbeitsmarktes erforderlich.

Redaktion (allg.)