Welches Arbeitsmodell wünschen sich Beschäftigte?

Bild: AdobeStock/yellow_man
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Homeoffice, remote oder hybride Arbeit oder ganz „klassisch“ Präsenzarbeit im Betrieb: Spätestens seit der Corona-Pandemie mussten viele Unternehmen ihre Arbeitsmodelle anpassen und neudenken. RingCentral, ein Anbieter von Cloud-Kommunikations- und Collaboration-Lösungen für Unternehmen, hat zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen Ipsos mehr als 1.000 Arbeitnehmer zu ihrem aktuellen Arbeitsmodell sowie ihrer Zufriedenheit damit befragt.

Demnach arbeiten 42 % der sog. Mindworker in Deutschland aktuell hybrid. 49 % arbeiten ausschließlich in Präsenz und nicht einmal 9 % vollständig remote. Bei der Präsenzarbeit liegt Deutschland auch im internationalen Vergleich vorn: In Australien arbeiten 46 % ausschließlich vor Ort, in den USA 41 %, in Frankreich 39 % und in Großbritannien 37 %.

Obwohl 10 % der Beschäftigten im Alter von 21 bis 34 Jahren sich einen Job ohne jegliche Präsenzzeiten und 80 % eine hybride Lösung wünschen, arbeiten tatsächlich fast 60 % von ihnen vor Ort. Bei älteren Beschäftigten trifft das auf weniger als die Hälfte zu. Unter den befragten Arbeitnehmern aller Altersgruppen wollen nur 9 % täglich im Betrieb anwesend sein. Drei Viertel wünschen sich ein hybrides Arbeitsmodell und 16 % vollständige Remote Work.

55 % aller Beschäftigten gaben an, mit ihrem aktuellen Arbeitsmodell zufrieden zu sein. Bei denjenigen, die remote oder hybrid arbeiten, waren es sogar 59 %. Diesen Ergebnissen liegt der Wunsch nach Flexibilität und Selbstbestimmung zugrunde. Etwa drei Viertel der Befragten möchten selbstständig entscheiden, wann sie vor Ort bzw. remote arbeiten. Ebenso viele gaben an, produktiver zu sein, wenn sie ihren Arbeitsort allein bestimmen können.

 

Lesen Sie zu diesem Thema folgenden Artikel aus AuA 11/22:

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