Wertewandel auf dem Arbeitsmarkt – Warum kündigen Beschäftigte?

Bild: pixabay.com
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Flexible Arbeitszeiten, Remote Work, ein höheres Gehalt: Die Anforderungen von Arbeitnehmern an Unternehmen sind gestiegen – und gehen über Flexibilität und Vergütung hinaus.

Wertewandel führt zu höherer Wechselbereitschaft
Fast die Hälfte der Mitarbeiter in KMU will in den kommenden 12 Monaten den Arbeitgeber wechseln. Eine europaweite Studie des Marktforschungsinstitut Opinium für Personio untersuchte u. a. die Beweggründe für einen Arbeitgeberwechsel. Die Ergebnisse zeigen einen Wertewandel: 71 % wünschen sich mehr Zeit für die Familie, ebenso viele eine verbesserte Work-Life-Balance und etwa zwei Drittel ein höheres Gehalt.

Unzufriedene Arbeitnehmer kündigen häufiger
Ausschlaggebend ist vor allem die mangelnde Zufriedenheit Arbeitnehmer. Die am häufigsten genannten Kündigungsgründe sind ein zu stressiges Arbeitsumfeld (32 %), fehlende Wertschätzung (31 %) und mangelnde Aufstiegschancen (30 %).

Negativauswirkungen der Pandemie auf die Karriere
Mehr als ein Drittel der Arbeitnehmer ist der Meinung, dass die Corona-Krise sich negativ auf ihre Karriere ausgewirkt hat. Die Wechselbereitschaft unter Beschäftigten, die remote arbeiten, deren Anteil während der Pandemie wiederum zugenommen hat, liegt bei über der Hälfte und damit besonders hoch. Fast die Hälfte der Personalverantwortlichen gibt an, dass vielen Führungskräften das Problem noch nicht bewusst ist.

Lesen Sie zu diesem Thema folgenden Artikel aus AuA 4/22:

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