Zufriedenheit mit remoten und hybriden Arbeitsmodellen

Bild: pixabay.com
Bild: pixabay.com

Egal ob langjährige Beschäftigte, Berufseinsteiger oder Führungskräfte – Viele Arbeitnehmer wurden spätestens durch die Corona-Pandemie mit hybriden und Remote-Work-Modellen konfrontiert. Wie sich diese auf die Zufriedenheit im Job auswirken, hat nun eine Studie des Marktforschungsunternehmens Ipsos untersucht.

Entscheidungsträger fühlen sich isoliert
Für knapp die Hälfte der Entscheidungsträger ist bei Remote-Work-Modellen das Gefühl von Isolation problematisch. Diese Gruppe kommt mit hybriden und gänzlich remoten Modellen schlechter zurecht als Mitarbeiter ohne Entscheidungsfunktion. Jedoch gaben 35 % aller Vollzeitbeschäftigten an, dass hybride oder remote Modelle die Verbundenheit mit den Kollegen stärken.

60 % der Befragten setzen seit Pandemiebeginn für die arbeitsbedingte Kommunikation verstärkt auf Collaboration Tools, wobei fast die Hälfte der Meinung ist, dass dadurch die Kommunikation verbessert wurde. Hier fühlten sich 89 % der befragten Beschäftigten durch sprachbasierte Tools den eigenen Kollegen gegenüber verbundener. Diese wurden textbasierten Anwendungen vorgezogen. Letztere werden ohnehin von der Mehrheit der Befragten kritisiert: Sie nehmen beispielsweise an, dass dadurch Feindseligkeiten im beruflichen Kontext ausgelöst werden können.  

Eltern sind zufriedener mit Remote Work
Hervorheben lässt sich, dass insbesondere zwei Drittel der Beschäftigten mit Kindern mit hybriden und remoten Arbeitsmodellen zufriedener sind. Über die Hälfte der Befragten aus dieser Gruppe gibt zudem an, dass persönlicher Kontakt aus ihrer Sicht nicht notwendig ist, um Verbindungen zu Kollegen aufzubauen – auch wenn zuvor nie ein persönliches Kennenlernen stattgefunden hat.

Insbesondere für jüngere Arbeitnehmer brachte der Wandel zu Remote Work umfangreiche Neuerungen mit sich. Fast 60 % der Beschäftigten im Alter von 25 bis 34 Jahren mussten ihre Wohnumgebung an die hierdurch geschaffenen Arbeitsplatzanforderungen anpassen.

 

Lesen Sie zu diesem Thema folgenden Artikel aus AuA 12/21:

Die Corona-Pandemie hat das Arbeitsrecht und die Arbeitsformen auf den Kopf gestellt (Stück/Wein, AuA 4/20, S. 200 ff.). Rasant-disruptiv, wenn auch...

Kein Papier mehr? Dann ist AuA-Digital genau das Richtige für Sie. Einfach 60 Tage kostenlos testen. Nutzen Sie die papierlose Abrufbarkeit von tausenden Fachinformationen und Entscheidungs-Kommentaren.

Printer Friendly, PDF & Email

Neben allen Einschränkungen und Nachteilen haben sich durch die Corona-Pandemie auch Chancen aufgetan: Verschiedene Modelle flexibler Arbeitszeiten

Homeoffice, remote oder hybride Arbeit oder ganz „klassisch“ Präsenzarbeit im Betrieb: Spätestens seit der Corona-Pandemie mussten viele Unternehmen

Der neue Work Relationship Index von HP zeigt, dass nur jeder fünfte deutsche Büroangestellte ein gesundes Verhältnis zu seiner Arbeit hat. Drei

Seit Ende November sind nun – wie schon zu Beginn dieses Jahres – viele Beschäftigte im Homeoffice. Allerdings stehen vor allem Arbeitgeber diesem

Spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Hygienevorschriften haben viele Unternehmen mobile oder hybride Arbeitsformen

„Beschäftigte, die ihrem Unternehmen eine hohe Sozialverantwortung bescheinigen, sind leistungsbereiter, zufriedener und gesünder.“ So benennen der