Mobiles Arbeiten als New Normal

Bild: pixabay.com
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Mit dem Auslaufen der Homeoffice-Pflicht und dem Ende der Sommerferien planen viele Unternehmen die Rückkehr ihrer Mitarbeiter ins Büro. Laut einer aktuellen Untersuchung von Korn Ferry, bei der 581 Professionals befragt wurden, löst der Gedanke der ständigen Anwesenheitspflicht im Büro bei 55 % der Menschen allerdings Stress aus. 70 % gaben Remote Work als gefühlte neue Normalität an. Und die Hälfte der Befragten sieht mobiles Arbeiten zukünftig als Bedingung an, wenn sie sich für einen neuen Job entscheiden müssten.

Laut Korn Ferry haben Arbeitnehmer unter Pandemiebedingungen ihre Arbeitsabläufe neu organisiert und die Vorteile des mobilen Arbeitens klar erkannt – Arbeitgeber müssen sich auf Widerstand und auch Unverständnis bei Einführung der Präsenzkultur wie vor Beginn der Corona-Pandemie einstellen.

85 % der Befragten sehen ganz klar den Wunsch nach Präsenz ausgehend vom jeweiligen Unternehmensmanagement, nur 15 % wünschen von sich aus eine Rückkehr ins Büro. 58 % der Befragten befürchten allerdings Karrierenachteile, wenn sie ihr Bedürfnis nach Remote Work auch gegenüber ihren Vorgesetzten thematisieren.

Wichtig für Unternehmen ist in diesem Zusammenhang, auf die individuellen Bedürfnisse und Lebensumstände ihrer Mitarbeiter einzugehen. Denn natürlich geben Arbeitnehmer in weiterführenden Befragungen vielfach an, den persönlichen Kontakt zu den Kollegen zu vermissen. Bei der Entscheidungsfindung sollten Arbeitgeber analysieren, in welchem Umfeld ihre Mitarbeiter am produktivsten sind und ihr Potenzial am ehesten entfalten können. Flexible Angebote für Teamplayer und Menschen, die gut alleine arbeiten und sich organisieren können, Eltern kleiner Kinder sowie Alleinlebende, die den persönlichen Kontakt im Berufsleben wünschen, sollten Unternehmen auf den Prüfstand heben.

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